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Zum Kennenlernen

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Wenn man Menschen kennen lernt, gibt es einen Prozess des Austauschens von Ideen und Dingen, die man kennt, um zu erfahren, ob man zueinander passt. Nicht immer ist dafür genug Zeit oder Gelegenheit. Daher versuche ich hier, die entscheidenden Dinge zusammenzufassen. Viele dieser Dinge sind auch in diesem Blog über die Suchfunktion zu finden, verlinkt sind absichtlich nur wenige Artikel, hinter denen ich gerade voll stehe.

Persönlichkeit
Ich bin eine nüchterne und ehrliche Person. Der Kreis meiner nahen Freunde war noch nie größer als 3, und erst seit kurzer Zeit umfasst er auch Menschen, die nahe genug bei mir leben, um Besuche möglich zu machen. Am meisten mag ich es, wenn zwei Leute bereits die Arbeit der jeweils anderen Person kennen und respektieren und dann herausfinden, dass sie auch gut zusammen passen – das ist meine „romantische“ Vorstellung einer coolen Freundschaft. Ich bin zwar distanziert, meine das aber nicht böse. Ehrlichkeit ist meine liebste Tugend. Mit Höflichkeits-Floskeln habe ich nichts am Hut und Feiertage sind mir sehr egal.

Ich liebe es, Gespräche über Themen zu führen, die über „Ich finde das gut/schlecht“ weit hinaus gehen und bei der auch verschiedene Meinungen möglich sind. Auch Dinge, die ich gut finde, verdienen eine differenzierte Meinung – wenn ich Kritik an etwas äußere bedeutet das nicht, dass es mir nicht gefällt. Oft werden solche Gedankengänge bei mir als Streit missverstanden, aber solange niemand unfaire oder unehrliche Gesprächsmethoden verwendet (z.B. Argument von der Mehrheit) sind solche Überlegungen nie böse gemeint.

Es gefällt mir, herausfordernd für Leute zu sein. Menschen, die sich dem Stellen – und die Ideen oder Angebote, die ich mache, in Betracht ziehen, erfreuen mich.

Der Blogeintrag, auf den ich dieses Jahr am stolzesten bin, heisst Matthias Mattussek schlägt spontan auf einen Schwulen ein.

Ein paar Standpunkte zu Themen der realen Welt:
Homosexuelle und alles Andere: Ja, bitte mehr davon.
Nur, weil du persönlich diese Woche keinen Schwulen verprügelt hast, ist Homophobie nicht vorbei.
Es gibt faktische Unterschiede zwischen Männern und Frauen, sie sind aber völlig irrelevant für die Frage, ob irgendwer überlegen oder klüger ist.
Moderne Nazis erkennt man an der Formulierung „Ich hab ja nichts gegen ____, aber…“.
Gegendemonstrationen helfen nicht gegen Rechts, Bildung und ernste Gespräche sind nötig.
Religion, die über Deismus hinaus geht, find ich entschieden nicht cool.
Ich bin gegen Religion, Rechts und so weiter, weil sie lügen. Nur zweitrangig ist mein Problem mit ihnen, dass sie unfreundliche Meinungen haben.
Alkohol und Drogen sind mir egal, ich habe nicht vor, sie selber zu verwenden.
Wenn ich nicht dabei sein muss, können andere Leute sie aber von mir aus zu sich nehmen.
Ziegen sind sehr witzig und gehören in die Liste der „Standard“-Tiere: Hund, Katze, Maus, Pferd, Ziege.

Literatur

Ich kenne und habe jeden Roman von Terry Pratchett und Walter Moers. Besonders erfreut mich in den letzten Jahren Andreas Eschbach. Meine zwei Lieblingsromane von ihm: „Das Jesus Video“ und „Herr aller Dinge“.

Mit meinem Jugendalter zusammen begann und endete Harry Potter. Ein Werk für Post-Potterianer ist The Magicians von Lev Grossmann. Je länger ich es kenne, desto mehr gefällt es mir, mitlerweile ist es daher meine #1 Empfehlung. Narnia-Geschichten zu kennen hilft beim Lesen, ist aber nicht nötig. Die Fortsetzungen heißen „The Magician King“ und „The Magician’s Land“. Nur ab 18+ geeignet.
Längerer Eintrag zum Thema Magicians hier verfügbar. Verschiedene Gedanken zu Harry Potter hier.

Fernsehen
Das deutsche Fernsehen produziert zwei für mich angenehme Dinge: Der Tatortreiniger und das Neo Magazin. International besonders gut finde ich Sherlock, die Daily Show und Louie.

Sachbuch
Sachbücher lese ich oft auch zum Spaß, die Sorte Person bin ich einfach. Hervorheben möchte ich hier A Billion Wicked Thoughts und Sex at Dawn, die beide zu den Themen Sexualität, warum sie so funktioniert, wie sie es tut, und was wirklich abgeht neue Erkenntnisse haben, die vielen Leuten noch unbekannt sind. Außerdem das Buch Astrologie von Eysenck und Nias, das bereits im Jahr 1984 überzeugend die Behauptungen dieses Feldes widerlegt hat.

Horror
Eigentlich finde ich wirklichen grusel sehr gut, im Mainstream ist aber fast nichts zu finden, das dafür geeignet ist. Horrorfilme sind vor allem voller Jumpscares und mit unsagbar dummen Protagonisten ausgestattet. Über Horrorfilme (auch die schlechten) kann ich viel sagen, weil ich sie in Massen kenne. Wirklich gut machen es nur die Leute, die das SCP-Wiki schreiben. Sehr gute Beiträge zum kennenlernen der Seite sind SCP-1981 und SCP-087.

Rollenspiel
Ich rollenspiele seit vielen Jahren, passe aber nicht gut zu den interessen anderer Leute. Klassische High Fantasy stößt mich eher ab. Das eine System, über das ich sehr gut bescheid weiss, ist die alte World of Darkness. Vampire, Wer-Spinnen und Gehenna sind die coolen Themen. Ausserdem wurde ich einmal gebeten, ein Horror-Rollenspiel für eine einzelne Sitzung zu schreiben und zu leiten, was gut funktionierte. Es ist voller SCP-Ideen, handelt vom Ende der Welt und hat erfolgreich zu wirklichem Grusel geführt.

Videospiele
Es ist kein Geheimnis, dass ich viel bis sehr viel zu dem Thema weiss und sicherlich in den Bereich „Hardcore“ gehöre. Wenn du dich gerne in Rock Band/Guitar Hero oder Super Smash Bros. mit Leuten anlegst, bist du hier an der richtigen Stelle. Hier eine sehr gekürzte Liste der Spielreihen, über die du gerne ein Gespräch mit mir anfangen kannst, wenn du mich glücklich machen möchtest: Black and White, Dragon Quest Monsters, Batman Arkham, Katamari, Pokemon, Warcraft, Silent Hill, Bioshock, Half Life, Zanzarah. Wenn du etwas spielen möchtest, was du vielleicht noch nicht kennst, aber gut ist: NaissanceE, Plague Inc. oder Vampire: Bloodlines.

Internet
Die Vlogbrothers sind so cool wie PBS Idea Channel und JonTron.
Mein RSS-Feed ist voll mit Stefan Niggemeier, XKCD, Fernsehkritik.tv, Redlettermedia und MMO-Champion.

Musik
In den allermeisten Fällen stört mich Gesang in Liedern und instrumentale Versionen gefallen mir besser. Ausnahmen sind sehr selten, existieren aber. Musik ist für mich am besten energisch und groß, nicht entspannend oder still. Von nur wenigen Musikern gefallen mir mehr als zwei Lieder sehr gut. Mit Abstand am meisten habe ich dieses Jahr beide Alben von Justice gehört, die sehr gut zu meinen Vorlieben passen.

(Dieser Beitrag ist im Dezember 2014 aktuell.)

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Written by vetaro

1. Januar 2015 um 3:35 am

Veröffentlicht in Uncategorized

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