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Ungeordnete Gedanken über Harry Potter

with one comment

Harry Potter ist jetzt seit einigen Jahren endgültig vorbei. Über die anderthalb Jahrzehnte haben sich Gedanken, Erkenntnisse und Kopfkanon bei mir angesammelt, die alle möglichen Aspekte der Geschichten betreffen. Es gibt keine gute Ordnung oder Reihenfolge dafür, daher werfe ich sie hier einfach mal so alle zusammen hin.

  • Ich bin mir nicht sicher, ob es Absicht war, aber die Zauberer-Regierung scheint ziemlich weit von einem Rechtsstaat entfernt zu sein. Niemals ist die Rede von demokratischen Prozessen. Selbst vor der faschistischen Wende ist die Regierung in der Lage, jede Zauberei von Minderjährigen zu orten, sie weiß genau bescheid, welche Nichtzauberer über Magie bescheid wissen, und sie sind bereit, beides mit extremen Mitteln zu ahnden. Außerdem wissen sie sicherlich bescheid, welche Nichtzauberer das Recht haben, bescheid zu wissen, z.B. Eltern von Zauberern oder deren Schwestern. Ein ausführlicher Background-Check sowie extreme Gedankenüberwachung sind dazu notwendig. Bei Bedarf können Gerichtsverhandlungen ohne Widerspruchsrecht spontan verlegt werden, es sind keine Zeugen für die Anklage notwendig, es gibt keine Bedenkzeit oder Revisionsverfahren. Für Straftaten scheint es keine Abstufungen zu geben: Alles über einer mündlichen Verwarnung wird mit Seelen-Vergewaltigungs-Gefängnis bestraft, und sofern man nicht eine der kürzesten möglichen Strafen erhält, wird man nie wieder normal sein, wenn man heraus kommt. Und niemand scheint das für ungewöhnlich zu halten oder in Frage zu stellen.
  • Ich glaube, Hauselfen erscheinen vor allem deshalb allen Zauberern als so fröhliche Sklaven, weil sie sehr leicht sozialisierbar sind und sich alles einreden lassen. Vermutlich gibt es seit Jahrhunderten keine freien Hauselfen mehr (zumindest nicht dort, wo Zauberer sie finden), und ihre originelle Kultur ist vollständig ausgelöscht, so dass jeder Hauself sich den Bedingungen anpasst, unter denen er aufwächst. Kein Elf in der ganzen Bücherreihe ist in Freiheit oder als Bürger aufgezogen worden, ich gehe davon aus, sobald dies geschieht, wird er sich ähnlich wie in Prattchets Raising Steam und Snuff zu einer ganz anderen Sorte Elf entwickeln und vermutlich sehr gut darin sein: Immerhin sind sie erkennbar fähig, fleißig und zäh.
  • Es ist ein wenig unbefriedigend, wie mit den Häusern von Hogwarts umgegangen wird. Es gibt in der gesamten Reihe keinen sympathischen Slytherin-Schüler, nur einen relevanten Hufflepuff, und beinahe keinen männlichen, nennenswerten Ravenclaw. Das Haus der Klugen scheint ein Mädchenverein zu sein, denn praktisch immer, wenn ein romantisch Interessantes Mädchen auftaucht, ist es eine Ravenclaw, sogar Fleur schließt sich ihnen instinktiv an. Wenn man bedenkt, dass Slytherin faktisch nur aus Arschlöchern und zukünftigen bösen Zauberern besteht, stellt sich die Frage, warum man das Haus überhaupt weiter toleriert, oder wenigstens, warum man ihnen nicht einen Hauslehrer gibt, der eine kritische Haltung gegenüber solchem Verhalten hat. Und Hufflepuff? Zwar wird das Haus einmal als „die Fleißigen“ bezeichnet, aber im fünften Buch wird ausdrücklich gesagt, dass es original so lief: Gryffindor kriegt die Mutigen, Ravenclaw die Cleveren, Slytherin die Verschlagenen, und Hufflepuff nimmt was auch immer übrig bleibt. Es ist offiziell der Zonk unter den Schulhäusern, wo jeder rein kann. „Fleißig“ ist unter diesen Bedingungen nur eine Arbeitszeugnis-Umschreibung: „Er hat sich sehr bemüht, den Anforderungen zu entsprechen.“ Übersetzt: Er kann nix.
  • Eine Frage stellt sich mir massiv, weil sie der Autorin erkennbar egal war: Wie funktionieren magische Orte? Es gibt offensichtlich Zauber, die Plätze von Innen größer machen, welche, die sie von Außen kleiner erscheinen lassen, es gibt Barrieren, die nur unter bestimmten Bedingungen Durchlass bieten (z.B. Alter, Uhrzeit, nur Magier), Ablenkungsfelder und visuelle Illusionen. Aber das klärt das Thema nicht ganz. Es wird ausdrücklich gesagt, dass es nirgendwo sonst ein genügend großes Gebäude gibt, um St. Mungo’s Hospital aufzunehmen, das heißt es existieren Limits für den Vergrößerungsfaktor (auch wenn diese anscheinend sehr stark variieren, immerhin hat Hogwarts einen Raum, der entweder ein Besenschrank oder eine gigantische, endlos große Halle vollgestopft mit Dingen sein kann). Heißt das, die Winkelgasse war mal ein normalgroßer Ort, der von den Zauberern von außen zusammengestaucht wurde, so als würde man ein Stück Haut von der Welt entfernen und die restliche Haut zusammen ziehen, so dass die ganze Welt ein wenig straffer ist? Ist die Winkelgasse auf Satelliten nicht sichtbar, weil niemand sie wahrnehmen will, oder existiert sie von außen einfach nicht?
  • Und was ist mit dem Zug nach Hogwarts? Ich gehe davon aus, dass es sich beim Startgleis um Ausgedehnten Raum handelt, dass also niemand das Gleis original gebaut hat und es dann  so verkleinert wurde, dass niemand es mehr erkennen kann – sondern dass  vielmehr jemand  den Raum zwischen zwei Gleisen ausgedehnt hat und  der Zug den Bahnhof verlässt, als ob es nur einer von den vielen anderen seie, bloß dass er von Außen betrachtet höchstens so dick ist wie eine zweidimensionale Fläche. Abgesehen davon, dass man ihn von außen nicht sehen kann. Aber sobald es in die Wildnis geht, frage ich mich: Gilt das für die ganze Strecke? Ist ein  5-10 Meter breiter Bereich um das Bahngleis zusammengestauchter Raum, sodass man als Zauberer beobachten könnte, wie jemand an den Zug  heran tritt,  verschwindet, und auf der anderen Seite des Gleises wieder erscheint, ohne dass ihm der Unterschied aufgefallen ist? Oder sind die Gleise sichtbar, aber nur der Zug unsichtbar? In dem Fall, fragt niemand mal irgendwo nach, was mit den ungenutzten Gleisen los ist? Insgesamt könnte man sagen, dass Zauberer bevorzugt an Orten leben, die eine Art Zauberer-Umbra sind. Es wird nirgendwo ausdrücklich gesagt, doch alle magischen Orte sind auf irgend eine Weise abgeschirmt. Zutritt wird fast immer nur auf ritualisierte Weise gewährt, eine ganze Menge Fläche alleine in England ist vermutlich verzaubert. Ich bin mir jedoch sehr unsicher, ob und wie das Weasley-Haus von der Außenwelt getrennt ist, immerhin steht es frei herum.
  • Der Hogwarts-Express ist offensichtlich keine notwendige Institution. Es sind deutlich effizientere, schnellere und  sinnvollere Transportmöglichkeiten vorhanden, doch die Zauberer wissen offensichtlich über die Wirkung von sozialen Ritualen bescheid. Eine Zugfahrt, die einen halben Tag dauert, ist ein sehr hilfreiches Mittel zur Trennung der Ferien und des Schuljahres. Während der Fahrt haben die Schüler absolut nichts dringendes zu tun, es gibt nur begrenzte Aufsicht und viel Gelegenheit für soziale Kontakte, zum Umziehen in Zaubererkleidung, um sich geistig vorzubereiten auf das Kommende.
  • Was wäre, wenn jemand die Zauberergesellschaft aufdecken würde? Ich habe das in meiner Besprechung von The Magicians mal angedeutet: Würde jemand die Maskerade endgültig brechen, gäbe es eine ganze Menge Probleme, und die Chancen darauf steigern sich mit  weiteren Jahren zunehmend, wie XKCD hier erläutert hat:

  • Ich glaube nicht, dass die Zauberer dazu in der Lage wären, eine im Fernsehen übertragene Aufnahme wieder aus dem kollektiven Bewusstsein zu löschen, und dass es Youtubevideo-Löschzauber gibt, wurde mit keinem Wort angedeutet. Insgesamt liegt das Problem eher auf der Seite der Zauberer als bei den anderen: Die Zauberergesellschaft gibt sich keinerlei Mühe, sich mit dem Lebensstil der normalen Menschen zu beschäftigen, Technologie ist für sie uninteressant, und sie sind weitestgehend stolz auf ihre überlegene Abstammung. Das Büro für Muggel-Beziehungen hat die geringsten möglichen Anforderungen und ist vermutlich noch weniger respektiert als Arthur Weasleys. Vermutlich würde bald nach der Enthüllung jemand, der sich sehr wichtig findet, ein Zeitungs- oder Fernsehinterview geben, in dem er erklärt, dass es bereits seit Jahrtausenden eine magische Tradition im geheimen gibt und man bisher sehr gut ohne die Muggel ausgekommen seie, vielen Dank. Das Ministerium müsste sich mit der britischen Regierung treffen (und würde sich natürlich weigern, geschluckt zu werden, schon alleine weil die existierenden Parteien keinerlei Meinung oder Standpunkte zum Thema Zauberergesellschaft bereit haben).Nichtzauberer würden nicht ausreichend informiert, in welchem Ausmaß Zauberei möglich ist, und in welchem sie benutzt wird. Der Umstand, dass die Zauberer faktisch anscheinend ein sehr geringes Interesse an Muggeln haben und sie praktisch in Ruhe lassen, lässt sich nahezu nicht beweisen. An der Stelle, wo heraus kommt, dass es Gedächtnis-Veränderungszauber und Gedankenkontrolle gibt, wäre endgültig Schluss und Zauberei würde die Schuld für alles erhalten. Das beste, was ein kluger Zauberer tun könnte, wäre eine sehr früh geführte Aufklärungskampagne in Form eines Filmes z.B. zu starten,  die erläutert, wie die Zauberer leben, was sie alles können (und vor allem was nicht), was die allgemeinen Meinungen der Gesellschaft sind (z.B. dass man Muggel nicht behelligt) und in denen die Leute humanisiert werden und Gesichter erhalten, um klarzustellen, dass auch sie einfach nur ihr Leben leben wollten, weshalb sie sich ja auch geheim gehalten haben. Ein historischer Abriss müsste die Phasen der Muggelverfolgung ebenso besprechen wie die beiden Zaubererkriege, die ja nun vorbei sind, um zu betonen, dass man verstanden hat, dass wildes Morden nicht in Ordnung ist, und nur sehr behutsamer Umgang mit diesem Thema könnte die Misinterpretation, dass es sich um blutrünstige Nichtzauberer-Hasser handelt, verhindern. In fast allen anderen Szenarien würde ich von steigenden Feindseligkeiten, Verfolgung, vielleicht einem brodelnden Bürgerkrieg, restriktiven Gesetzen und einer gesellschaftlichen Trennung ausgehen.
  • Über den gesamten fünften Band hinweg träumt Harry vom Department of Mysteries, weil Voldemort ihn dort hin zu locken versucht. Ich verstehe jedoch nicht genau, warum er Monate damit verbringt, ihn  nicht Eindringen zu lassen, und warum er den Weg im Traum deutlich leichter erscheinen lässt, als er wirklich ist. Wäre Harry früher dort hin gegangen, hätte er scheitern können, die  Weissagung zu finden. Und warum wird Arthur Weasley dort angegriffen? Glaubte Voldemort an dieser stelle, Harry würde persönlich dort hin reisen – oder konnte Voldemort sich nur nicht  zusammenreißen und hat aus Versehen seine Gefühle projiziert? Wenn er ernsthaft dort war: Was sollte eine Schlange überhaupt im Ministerium ausrichten können?
  • Dafür, dass es harte Gesetze gegen nicht-menschliche Zauberei gibt, scheint die Gesellschaft überraschend positiv gegenüber Halbmenschen eingestellt zu sein. Sowohl Hagrid als auch Fleur und M. Maxine berichten nie von Problemen bei der Einschulung. Hagrids Ausschluss scheint von seiner Herkunft unbetroffen zu sein.
  • Obwohl das vierte Buch einer meiner Lieblinge ist,  hat es vermutlich die größte Schwäche: Das gesamte Konzept steht auf einem sehr wackeligen und Unsicheren Fuß. Voldemort hat also einen Untergebenen als Moody eingeschleust, der Harry in den Wettbewerb bringt, um ihn am Ende per Portschlüssel zu Voldemort zu bringen. Nagut. Aber: Es ist bereits sehr contrived, dass man nicht aus dem Wettbewerb zurücktreten kann, zum Beispiel „Ich habe mich nicht angemeldet, ich will nicht, und wenn ihr mich zwingt, lege ich mich flach auf den Boden anstatt die erste Prüfung zu machen.“ Es ist super-albern, wie viel Gewese um die Altersgrenze um den Feuerkelch gemacht wird, wenn das Buch selbst sagt, dass man jemand anderes Namen reinwerfen kann. Ein Siebtklässler hätte für Freunde oder für Geld vermutlich jeden der wollte hinein geschmissen. Und für welche vierte Schule ist Harry angeblich angemeldet worden, weshalb er überhaupt ausgewählt wurde? Ist der Feuerkelch klug genug, um anhand eines Namens alleine zu divinieren, wer der beste und geeignetste Schüler ist (und vermutlich sogar bei mehreren Schülern des gleichen namens, welcher gemeint ist), aber nicht, um rauszufinden, dass es keine Sdfsgsdfg School Of Magic in diesem Wettbewerb gibt?  Und wie wahrscheinlich ist es überhaupt, dass Harry nicht nur nicht von Drachen, Meermenschen oder Sphinxen getötet wird, sondern auch noch, dass er als erster an den Pokal greifen wird? Da ist eine Menge glück mit bei.
  • Und der Moody-Impersonator? Ziemlich perfekte Leistung, stimmts? Er ist dermaßen exakt, er bestraft Slytherins extra scharf, er lehrt die gleichen Dinge, die Moody lehren würde, er kennt alle seine Sprüche, er gibt Neville emotionalen Beistand, nachdem er über Cruciatus gelehrt hat, weil er weiß, dass dessen Eltern damit gefoltert wurden. Der fake-Moody beschützt Harry vor Übergriffen und verwandelt  Malfoy einmal in ein Kleintier. Der Todesser, der ihn darstellt, ist wohl der beste Charakterschauspieler der Welt. Es hätte ja gereicht, der hardcore Moody zu sein, der den Schülern normalen, nicht besonders hilfreichen Dark Art-Unterricht bietet (so wie im folgenden Jahr), der Schüler auf sicherer Distanz hält und nicht so tut, als ob sein absoluter Erzfeind ein guter Junge wäre. Persönlich glaube ich, dass die Entscheidung, Moody zu fälschen, einfach sehr spät im Schreibprozess geschehen ist, nachdem ein Großteil schon geschehen war, und dass die genannten stellen so gedacht waren, als Moody noch wirklich er selbst war. Auch die ziemlich schnell abgehakte „Oh ja, er war eigentlich ein Todesser“-Situation erzeugt diesen Eindruck.
  •  Es ist offiziell, dass Lavender Brown und Parvati Patil sehr begeistert vom Zentauren Firenze sind. Und dass dieser keine Kleidung trägt, aber niemand verstört auf eine Stelle unter seinem Bauch schaut. Sollte also jemals zwischen denen was laufen, werden die Menschinnen sich mit einem Pferdeglied beschäftigen müssen. Is einfach so.
  • Dumbledore ist entweder ein fucking Genie erster Güte oder er hat unheimlich viel Glück. Erstmal bringt er Harry bei den Dursleys unter, nicht nur weil er dort geschützt ist, sondern auch, weil er so seine Kindheit in einer Umgebung verbringt, in der er nicht jeden Tag als Jesus angesehen wird, der größte Held der Zauberergesellschaft, von dem nur das beste erwartet wird und der überall Sonderbehandlung erhält. Damit hat er Harry natürlich erfolgreich davor geschützt, ein mega-douchebag zu werden, aber dass aus ihm kein Neville wurde, ist  ja wohl eher reines Glück. In der Zeit hätte ja alles mögliche mit dem Jungen geschehen können, und sei es nur, dass er verängstigt und ungeschickt würde, milde bis mittlere psychische Probleme entwickelt oder ganz einfach „Bildungsfern“ wird. Glück gehabt, Dumby.
  • Und dann all die Trickserei mit Snape. Die Dinge, die er in den letzten zwei Bänden durchzieht, sind vermutlich der elaborierteste und komplizierteste Plan ever, und ich habe keine Ahnung, wie Dumbledore all das vorhersehen konnte. Es hängen so viele Zufälle und Glücksfälle daran, dass die Dinge genau so geschehen, dass es vielleicht praktischer gewesen wäre, nicht alles auf diese Karte zu setzen und möglicherweise seinen eigenen Tod irgendwie zu spielen anstatt ihn wirklich geschehen zu lassen. Wenn man ihm irgendwas vorwerfen kann, dann zumindest, dass er mit den emotionalen Situationen seiner Leute nicht gut umgegangen ist. Es hätte sich durchaus angeboten, Snape und Harry in einen Raum zu setzen und sie mal darüber sprechen zu lassen, dass Harry das Verhalten seines Vaters auch völlig inakzeptabel findet und er verstehen kann, dass Snape derart verbittert ist, aber auch, dass Harry seit ihrem ersten zusammentreffen eine Projektionsfläche von Snapes Wut war und das der einzige Anlass war weshalb sich zwischen ihnen eine Feindschaft bildete, und dass Snape einfach nur aufhören müsste, damit sie sich wieder entspannen könnten. Er hätte auch mal erklären können, warum Legilimancy wichtig ist, nicht nur dass sie wichtig ist, und dass er Harry nicht allein lassen will, sondern nur Kontakt reduzieren muss, um Voldemort auf die falsche Spur zu bringen. Diese Chancen hat Dumbledore ein wenig verpasst.
  • Der Umstand, dass Neville auch der Chosen One hätte sein können, ist eigentlich ganz interessant: Nur durch Voldemorts Entscheidung, einen von beiden zu töten, wird dieser wirklich zum Auserwählten. Neville hatte erkennbar Pech in seiner Entwicklung, etwas ähnliches ließe sich aber auch über Harry sagen. Wäre Neville Longbottom in die selbe Situation gebracht worden, hätte die Bücherreihe nicht nur einen deutlich schwereren Titel gehabt, sondern der Nebencharakter zweiten Grades wäre der zurückhaltende Junge gewesen, der sich vor den Sommerferien fürchtet und keine besonderen Fähigkeiten hat. Es gibt nahezu nichts, was einen von beiden besonders über den Anderen zu ihrer Rolle qualifiziert, abgesehen von den Ereignissen in ihrer frühen Kindheit. Harry und Neville sind beide keine überragenden Zauberer, obwohl Harry besser lernt. Alles, was er sehr gut kann, hat er durch ausdrückliches Üben entwickelt. Beide haben den nötigen Mut, und hätte Hermione sich Neville angeschlossen, wären seine Chancen von ähnlicher Qualität gewesen.
  • Oh, und meine Lieblingscharaktere sind Hermione und Luna, meine Lieblings-Bücher vor dem Höhepunkt sind 3 und 4, meine Lieblings-Höhepunkte sind 3 und 5.
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Written by vetaro

14. April 2014 um 5:09 pm

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Eine Antwort

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  1. […] Mit meinem Jugendalter zusammen begann und endete Harry Potter. Ein Werk für Post-Potterianer ist The Magicians von Lev Grossmann. Je länger ich es kenne, desto mehr gefällt es mir, mitlerweile ist es daher meine #1 Empfehlung. Narnia zu kennen hilft, ist aber nicht nötig. Die Fortsetzungen heißen “The Magician King” und “The Magician’s Land”. Nur ab 18+ geeignet. Längerer Eintrag zum Thema Magicians hier verfügbar. Verschiedene Gedanken zu Harry Potter hier. […]

    Zum Kennenlernen | Hu

    1. Januar 2015 at 3:36 am


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