Hu

Mein Leben, Jahr 1140

leave a comment »

Eines meiner liebsten Gedankenexperimente ist „Was wäre, wenn ich in die Vergangenheit geworfen würde? In welche Zeit, und was sollte ich tun? Wenn ich mich vorbereiten könnte, was würde ich tun?“ Gehen wir das Spiel mal durch, vielleicht habt ihr auch Freude daran.

Erstmal die Regeln, die ich mir ausgedacht habe um kreative Freiheit zu bieten:

Regeln

24 Stunden zuvor weiss man bescheid. Man wird, unvermittelt, in der Vergangenheit landen. Es handelt sich um eine reale, nicht-fiktive Version, die bis zu unserem Eintreffen historisch mit der Wahrheit übereinstimmt. Man wird einfach vom Boden verschluckt und nur was man bei sich trägt kommt mit, keine anderen Personen.

Den Zeitpunkt wählt man bei der Überlegung aus, als Zeitreisender ist man jedoch nicht darauf vorbereitet. Falls man sehr weit in der Vergangenheit landet oder in einem wildfremden Land, beherrscht man bei der Ankunft die Sprache mit Akzent, um es nicht unfassbar schwer zu machen. Ausrüstung wird durch Zeitreise nicht zerstört, wenn Batterien ausgehen, wars das aber wohl mit Strom.

Das Ziel ist, die Vergangenheit zu überstehen. Es gibt keinen Weg zurück und keine Siegeskriterien, möglichst „erfolgreich“ in der damaligen Welt zu sein kann jedoch ein Ziel an sich sein. Das Verändern der Zukunft ist nicht nur erlaubt, sondern unvermeidbar.

Mögliche Regelvariationen nach eurem Geschmack: Manche Leute könnten bestimmte Aspekte zu leicht oder zu schwer finden. Ihr könnt auch jemand anderem die Wahl von Ort und Zeit überlassen, Gepäck auf 5 kg beschränken sowie Elektronik beim Übertritt ausfallen lassen. Ausserdem könnt ihr die Vorbereitungszeit entfernen.

Falls ihr selber  das Gedankenexperiment spielen wollt, führt es vielleicht jetzt durch, denn die Ideen anderer könnten euch einige kreative Möglichkeiten verschließen.

Mein Spiel

Zeit: Ich möchte gerne in das Hochmittelalter von Deutschland. Ich glaube, zu dieser Zeit die besten Chancen zu haben, ausserdem habe ich einen genügend guten Eindruck davon, wie die Zeit wohl war, um hoffentlich relativ akkurat zu spekulieren. Säulen der Erde sei dank.

Vorbereitung: Ich informiere meine Familie und Freunde von den Ereignissen und bitte jemanden mit Kameras und die Öffentlichkeit, mich zu verfolgen. Während der Vorbereitungen führe ich Vor-Interviews für Freunde, um wenigstens denen, die ich hinterlasse, eine Möglichkeit zu bieten aus meinem Verlust einen Vorteil zu haben.

Ich bringe alles in Bewegung, um an Baupläne zu gelangen für eine Dampfmaschine, Fahrräder, Kanonen und Musketen, Papierpressen, Schießpulver, Dynamo. Ich decke mich ein mit möglichst vielen AA-Batterien sowie einem Wecker, Taschenlampe und iPhone mit Batterie-betriebenem Charger. Darauf brauchen nur die Grundfunktionen zu sein.
Hinzu kommt ein vollständiger Werkzeugkasten aus haltbaren Mitteln, auch eine Säge. Medizinbox mit viel zu viel Aspirin und Heilerde sowie einem Beutel Schießpulver, bei dem ich nur hoffen kann dass es geeignet ist.

Ich besorge mir schwere Winterschuhe, eine schwarze Arbeiterhose und einen schwarzen Hoodie, darüber Duffelcoat. Winterhandschuhe. Keine Beschriftung irgendwo drauf, alle Namen und Aufschriften von allen Dingen entfernt oder mit Dauerlack übermalt (Batterien). Wenn möglich, versuche ich an glatte Münzen aus silber und Gold zu gelangen, um Tauschhandel zu erlauben.

Mit der Unterstützung meiner Freunde und Professoren, die der Polizei und Nachrichten überzeugt haben, dass ich A) in ernster Gefahr schwebe und B) sie die geschichte ihres Lebens haben könnten und gottverdammt Kameras ohne unterlass auf mich gerichtet halten sollen, erwarte ich den Moment auf einem öffentlichen Platz, alle Dinge an mich geklammert. Als ich ohne beeindruckenden Effekt verschwinde, existieren genügend Zeugen und aufnahmen, um das Ereignis klar zu belegen und eine Sensation zu beweisen.

Ankunft: Ich erscheine in einem Feld wieder, in Sichtweite einer Siedlung. Im Szenario selber weiß ich noch nicht, wo und wann ich bin, aber ich bin mir vor allem dreier Gefahren bewusst:
1. Kriminelle, die mein in jedem Fall unangepasstes Auftreten korrekt deuten.
2. Lokale Regeln, derer ich mir nicht bewusst bin, deren Nichteinhaltung ein Problem sein könnte
3. Kirche und Aberglaube. Hier sehe ich die größte Gefahr von allen, ich muss gottverdammt hart aufpassen.

Bevor ich das Dorf erreiche, probiere ich meine Sprachkenntnisse aus – immerhin verstehe ich jetzt Frühmittelhochdeutsch. Wenn ich einzelne Personen treffe, vielleicht Bauern, erkläre ich dass ich nicht von hier stamme und mich verlaufen habe, ob man mir sagen könnte, welchem größeren Ort ich nahe bin, und wer hier herscht.

Vor Ort stelle ich mich den Gesetzeshütern vor und erkläre meine positiven Absichten. Zugunsten der Geschichte gehen wir davon aus, dass sie mir erst einmal wohlgesonnen sind. Wenn sie darauf bestehen, zu erfahren woher ich komme, nenne ich einen Ort in Reisenähe, sage aber dass ich von einer Naturgewalt wie einem Blitz erfasst wurde und mir nicht mehr über alles im klaren bin.

Ich suche den nächsten Schmied auf und versuche ihn kennenzulernen. Erscheint er mir nicht offen und ungefährlich genug, muss ich zu einem anderen Ort reisen und es dort versuchen. Ich lasse mir zeigen was er alles kann und bezahle ihn entweder mit dem mitgebrachten Gold oder in Euromünzen, von denen ich erkläre dass sie nur Messing sind, um ihn nicht zu täuschen.

Ich stelle ihm den Plan für die Kanone vor, ohne das Schießpulver zu erwähnen. In der Zwischenzeit muss ich wohl in einem Reisegasthaus übernachten. Vielleicht treffe ich dort auch auf Händler, denen ich weitere Informationen über die Zeit und das Geschehen entlocken kann.

Wenn ich mit dieser ersten Entwicklung fertig bin und sie erfolgreich getestet habe, möchte ich beim Grafen oder Fürsten oder so vorstellig werden, um durchgelassen zu werden muss ich vermutlich größte Versprechungen machen und vielleicht aufgrund meiner hochqualitativen Kleidung auf Rang pochen. Sollte mein Mitbringsel funktionieren und erfolgreich mit Macht durch Holz schlagen, gehe ich davon aus mit offenen Armen empfangen zu werden: Eine neue Waffe sollte fast zu jeder Zeit ein geeignetes Geschenk sein, das gleichzeitig nicht nach Magie oder Falle oder Spionage klingt.

Entscheidende Schritte: Dieses erste Vertrauen der lokal wichtigsten Person ist der entscheidende Schritt. Sollte ich so weit kommen (und geben wir es mal zu, bis zu dieser Stelle gibt es einige „wenn alles gut geht“s) und mit dem Lord im Gespräch sein als mögliche kreative Kraft, ist es Zeit für Wahrheit: „Ich bitte Sie inständig, erschrecken sie nicht, dieser Stab wird nun aufleuchten.“ Taschenlampe. „Ich bin im Besitz von Geräten, die Sie noch nicht kennen. Es sind Erfindungen, die noch nicht gemacht wurden.“  Falls er dies verkraftet und ich nicht als Hexer getötet wird, was hoffentlich vor allem in billigen Geschichten der ausgang ist, habe ich es so gut wie geschafft. Ich glaube, mit einer Taschenlampe kann man auch im Jahr 1140 so gut zurecht kommen wie mit einer Kanone, weil es letzendlich nur Licht ist. Eine verständliche Funktion, nur funktioniert sie eben ganz anders und vermutlich besser als Feuer-Lampen.

Ich habe nun also das Vertrauen des Landesherren sowie die Hilfe eines fähigen Handwerkers. Ich bitte um eine Einstellung als Fachmann und erfinde für den Herrn Dinge, die es erst in einigen Jahrhunderten geben würde. Ich werde auch einen Schreiner und weitere fähige Handwerker brauchen, um eine Muskete herzustellen, doch das Prinzip einer tragbaren Kanone ist nachvollziehbar und bei der Jagd wird die Funktion bewiesen.

Mit einem Plus an Möglichkeiten und Kontakten eröffnen sich weitere Möglichkeiten. Mit den örtlichen Medizinern spreche ich – es sind vermutlich Mönche, können aber auch andere Leute sein die diese Aufgabe übernehmen – und erkläre Hände Waschen. In klarem Flusswasser, das zuvor für nichts benutzt wurde, seine Hände für eine Weile zu säubern. Ich kann ihnen natürlich nicht mit Bakterien kommen, und auch kleine Dämonen sind kein guter Ansatz. Ich muss also darauf zurückgreifen, zu erklären dass Dreck an sich krank machen kann. Menschen können durch den Mund und durch Wunden diesen Dreck berühren und sind dann besonders schwach dagegen. Wenn man saubere Hände hat, kann dies sehr hilfreich sein. Im Ort versuche ich, das Händewaschen ebenso einzuführen.

Als Kenner von The Experts Speak weiß ich, wie unfassbar stark der Widerstand gegen neue Ideen ist und wie viele Menschen unfassbar starke Gegenreaktionen auf Wahrheit erhalten haben, inklusive dem Erfinder des Händewaschens (Ignaz Semmelweis, starb im Irrenhaus), und dass sogar Armbrüste von Generälen als Unsinn empfunden wurden bevor ihre Männer von diesen erschossen wurden. Meine einzige Lösung ist pures Beharren auf Autorität – zuerst meine, als „Weiser“, dann die des Landesherren, der hoffentlich von meinen Fähigkeiten überzeugt ist.

Dieser sollte, nach genug Zeit um alles zu verdauen, mehr Wahrheit erfahren. Wenn er selber fragt ist es am besten, ansonsten beließ ich es bis zu diesem Zeitpunkt mit der Andeutung von zuvor: Ich stamme aus einer Zukunft, die recht gut aussieht. Ich kann nicht zurück, ich möchte diese Welt besser machen indem ich ein paar Dinge biete, die sich als sehr Hilfreich erwiesen haben.

Ich musste mit Waffen anfangen, weil ich nur so wusste, dass ich durchkäme. Meine einzige Alternative wäre, darauf zu hoffen, dass sich jemand hohes schlecht fühlt, ich davon erfahre, zutritt erhielte und ihm Kopfschmerzmittel, Fiebermittel oder Heilerde anbieten könnte, und selbst dann müssten sie es erst annehmen. Sehr unsichere Methode.

Sollte mein Landsherr einen weiteren Beweis fordern oder jemand weiter Oben davon wind kriegen und mir nicht trauen, muss ich einen wichtigen Vorsatz tun: „Bitte, bitte glauben sie nicht dass es Magie ist. Es ist eine Maschine. Ich weiss dass es so aussieht, doch wir haben sehr gute Maschinen in der Zukunft. Diese hier ist selbst für mich neu, wir hatten ähnliche, doch erst seit wenigen Jahren gibt es eine, die dies kann.“ Dann ist es Zeit, die Foto-Funktion des iPhone zu benutzen, um ein Bild vom Zimmer zu machen. Das Licht fällt in das Gerät und es erinnert sich.

Taktische Überlegungen

Ich glaube ehrlich, die größte Gefahr dieser Zeit besteht darin, dass jemand defensiv reagiert und mich einfach hängen lässt oder verbrennt. Die Inquisition exisitert um diese Zeit noch nicht, doch Landsherren können praktisch tun was sie wollen und niemanden interessiert’s. Wenn ihr bedenkt wie viele Vergewaltigungen es heute an Frauen und Kindern gibt, könnter ja mal nen moment Nachdenken wie’s in den letzten tausenden Jahren aussah, und von fremden Soldaten oder damals legalen Aktionen spreche ich gar nicht. Die Französische Revolution mag besonders grausam gewesen sein, aber sicherlich nicht unheimlich viel grausamer als es sonst so war.

Alle Pläne die ich hier habe, müssten natürlich an die Situation und das Verhalten der Leute angepasst werden. Da es niemals geschehen wird,  wollte ich nicht viel zu viel konjunktivieren. Hier sind jedoch einige Dinge, die in Zeitreisefilmen gerne getan werden, die ich absolut nicht empfehlen würde:

Sofort irgendwem hochentwickelte Technik zeigen oder öffentliche Aufmerksamkeit mit deinen Trümpfen erregen. Wenn Leute per Hörensagen von dir erfahren bevor sie dich getroffen haben, haben sie bereits eine Meinung. Wenn möglich, lass höchstens dein Verhalten und deine Kleidung für sich sprechen, um wichtige Personen überraschen zu können während sie noch keine mentalen Schranken oder Vorbereitungen haben.

„Ich komme aus einem fernen Land“, „Ich habe alles vergessen“, „Ich wurde von einem Blitz getroffen“ Wenn man keinen Ort nennt, ist es eine super-offensichtliche Lüge. Sowas sagen nichtmal spione, sondern dumme Spione. Es gibt für die Fragesteller keinerlei sinnigen Grund, seinen Herkunftsort nicht zu nennen. Ausserdem sprichst du fließend die lokale Sprache. Und du siehst offensichtlich nicht aus wie vom Blitz getroffen. Dies funktioniert nur in Abwandlungen, so wie oben. Hinzuzufügen dass man nicht sicher ist und sich alles wirr anfühlt, ist vielleicht die bessere Wahl.

Pistole mitbringen. Coole Idee. Damit jeder dich sofort für die gefährlichste Person im Raum hält. Möchtest du dich damit z.B. gegen Piraten verteidigen? Dann hoffe ich für dich, dass du so schnell regenerierst wie in Call of Duty, denn du wirst in praktisch jedem Fall gegen mehr als eine Person antreten und  getroffen werden bevor du alle besiegst hast. Möchtest du die Pistole jemandem vorzeigen, so wie ich die Waffen? Wozu? Du kannst sie nicht abgeben, weil du nur diese eine hast (und dann der Andere sie hätte). Du kannst keine weiteren herstellen um deine Kooperation anzubieten. Wenn man weiss, was du dabei hast, bist du einfach nur ein Typ, dessen Waffe man unbedingt selber haben muss, und der dich jederzeit umbringen könnte. So jemanden lässt man nicht gerne davonziehen.

Vorhersagen machen. Wenn du in der Vergangenheit gelandet bist, ändern sich die Dinge. Solltest du das Glück haben, in einer dir bekannten Zeitphase gelandet zu sein, z.B. neben Luther, kennst du natürlich größere Entwicklungen, und gerade groß-gesellschaftliches wird vermutlich so bleiben wie es war, doch individuelle Ereignisse werden anders ablaufen und deine Vorhersagen (selbst für dich privat) damit zerstört werden. Hinzu kommt, dass 99,9% aller Dinge, die passieren, nicht in deinem Geschichtsbuch stehen und du dich irgendwo befinden wirst, wo nichts „wichtiges“ passierte. Wenn jemand dich fragt, wie es der Stadt in der Zukunft geht, oder wie der Leben der Person ausging, weisst du es ohnehin nicht. Die einzige Möglichkeit ist, denen die wissen dass du aus der Zukunft bist mitzuteilen, dass du selber nur ungefähr weisst, wie zur jetzigen Zeit alles war, so ähnlich wie die Leute zu dieser Zeit nicht genau wissen was 500 Jahre davor in irgendeinem Ort war. Wenn möglich, sprich von positiven Entwicklungen, denn darauf deutet alles was du zu bieten hast hin. Erwähne aber keine Dinge, die mit der Weltsicht kollidieren, also vorsicht mit Dingen wie der ersten deutschen Einheit, Weltkriegen und dergleichen. Wie ungefähr das nächste Jahrhundert nach deinem Wissen verläuft, kannst du aber ansprechen. Die Renaissance lag lange vorher in der Luft, und gerade kleinere Leute sollten sich damit anfreunden, genauso wie ihr euch mit der Vorstellung anfreunden könnt, dass es in Zukunft künstliche Organe geben mag die die Lebensdauer um 20 Jahre erhöhen.

Behaupten man könnte Zaubern oder wäre mächtig. Eins-A Möglichkeit, wenn man für erstmal alles schuld sein möchte, was unabhängig von einem Schief läuft. Missgeburt im Ort? Haste gezaubert. Schlechte Ernte? Das ist dieser Fremde, der ist immerhin Magier. Hasst er uns? Wenn möglich, solltest du relativ früh erklären, dass du in deiner Zeit auch nur eine normale Person warst, und du nicht alles was du kannst meisterhaft beherrschst. Du hast Wissen dabei, aber nur Dinge die man leicht erlernen kann. Du weisst nicht, wie dein iPhone funktioniert, deshalb bittest du die Leute, es nicht aufzuschlagen um hinein zu sehen. Und deine Fähigkeiten reichen nicht über das hinaus, was ein kluger Schmied leisten könnte. Erkläre, dass Aspirin kein Wundermittel ist, nur aus sehr guten Kräutern gewonnenes Pulver, und du leider auch nicht weisst, wie es wirklich geht.

Theoretisches Wissen aus der Zukunft eröffnen. Ich habe mich aus einem Grund auf praktische Anwendungen beschränkt, anstatt über Astronomie, Biologie, Physik, Evolution, Psychologie oder Erziehung mit den Menschen der Vergangenheit zu reden. Jede einzelne großartige Entdeckung in jedem dieser Gebiete wurde vor allem mit einer Reaktion beantwortet: Ähnlichem Widerstand, als hätte man vorgeschlagen, alle Jungs des Landes mal n bisschen zu Pfählen. Auch als hochangesehener Erfinder würde Welt-Umwerfendes Wissen weiterhin zu Anfällen führen. Solche Änderungen lassen sich nur herbei führen, indem eine neue Generation heranwächst, für die es normal ist. Wir werden in unserer Zeit keine Normalität für homosexuelle Paare erleben. Nur die nächste Generation, für die es normal ist, in der Familie ein Paar mit Kind zu haben, das aus zwei Müttern besteht, wird diesem Zustand näher kommen. Die Leute, die jetzt schwule hassen, werden sie im besten Fall am Ende ihres Lebens innerlich nicht mögen. Ebenso werden sich keine Einsichten  über die Welt damals ändern nur weil du es sagst. Dies kannst du jedoch in Betracht ziehen falls du einmal alt bist und denkst, jetzt wäre es auch nicht mehr schlimm, dafür getötet zu werden. Ausserdem wichtig: Viele Niederschriften anfertigen und verstecken und Vertrauten geben, bevor man veröffentlicht, damit davon einzelne Versionen viele Jahre später gefunden werden können. Achja: Absolut niemand möchte über Religion etwas hören. Ich sage das als new atheist, der davon überzeugt ist, dass man die Menschheit echt langsam mal vom Gott-trip runter bringen muss mit Argumenten. Ausschließlich Ahnung von Naturwissenschaften kann hier helfen, Argumente sind in dieser Zeit fürn Arsch, versuchs einfach nicht,  du bringst dich nur in des Teufels Küche.

Fazit meines Plans: Mein Vorhaben ist, eine Art Leonardo da Quirm zu werden. Kein offizieller Rang oder große Bekanntheit, aber insgeheim  eine Menge Dinge erzeugen und bieten, die die Welt verbessern, am besten in der Deckung einer mächtigen Person auf meiner Seite, die mich versteckt. Hierbei denke ich auch an Luthers Jahre der Bibelübersetzung. Auf diesem Weg wäre meine eigene Sicherheit  denke ich recht hoch und die Möglichkeit, die Welt sehr Früh in eine positive Richtung zu führen ebenso.

Advertisements

Written by vetaro

16. März 2013 um 3:19 am

Veröffentlicht in Spiele

Tagged with , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: