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Harry Potter: Vorbei

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Ich habe den letzten Film gesehen. Und ich glaube, ich bin kein Jugendlicher mehr.

Der erste Harry-Potter-Film stammt aus dem Jahr 2001. Damals war ich gerade 11 geworden.
Jetzt ist es 2011 und ich habe gerade meine Schulkarriere beendet.

Für mich erscheint, im Rückblick, das Jahrzehnt eingerahmt von dieser Film-Reihe. Sie verkörpert für mich die Kultur dieser Zeit so sehr wie Star Wars die Jahre um 1980. Sicherlich werden diese Filme nicht vergessen werden, wie so viele andere Reihen, die es bis zu acht Filmen gebracht haben.

Ich bin froh, dass dem Zuschauer vom 3D nur drei mal Sachen ins Gesicht gerammt werden. Wenn ich Kritik üben sollte muss ich sagen, dass die Reaktion am Ende nicht wirklich den Erfolg wiederspiegelt.

Das Gefühl, dass die Zaubererwelt wieder erstrahlt wie sie es im Jahr 2001 (oder 1991, innerhalb der Filme) tat, wird nur einmal viel früher im Film von Mc Gonnagal erschaffen – im eigentlich triumphalsten Moment.

Ich habe das Gefühl, dass der Abschluss, den die Filmreihe findet, auch für mich ein Abschluss ist. Ich werde mich sicher weiter mit den Werken beschäftigen… aber jetzt ist es vorbei. Es gibt nichts mehr. Die Geschichte ist ganz erzählt.

Alles, was jetzt in meinem Leben passiert, ist neu. Ich bin vielleicht noch nicht erwachsen. Aber heute nachmittag hat meine Jugendlichkeit geendet.

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Written by vetaro

15. Juli 2011 um 5:34 pm

Veröffentlicht in Filme, Realität

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2 Antworten

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  1. Sehr tiefgründig, daß du dem Werk soviel Einfluß auf dein Leben attestierst…aber in Bezug auf die Filme stellt sich mir die Frage nach der Qualität, und die hat seit Teil 3 abgenommen.

    smintili

    15. Juli 2011 at 7:00 pm

  2. Nun, ich würd besonders attestieren dass die Reihe in Buch und Film mir auch immer so gut gefiel, weil sie sowohl gut geschrieben ist als auch das tut, was man sich als junger leser erhofft: Dass das gimick ausführlich ausgekostet wird.

    Das heisst dieser „oaaah, ich lerne all die besonderheiten dieser welt kennen“-effekt, den man erlebt wenn Hippogryphen eingeführt werden, beim ersten betreten der winkelgasse, beim kennenlernen des Patronus-zaubers macht für mich die andere Hälfte der Qualität dieser Werke aus.

    Und in der hinsicht stimmt es – davon gibt es sehr wenig in den letzten filmen (in den büchern etwas mehr). Dass sie im Endkampf Seidenschnabel, die Hauselfen und all die anderen rausgelassen haben ist ein weiterer Abzug für die filme für mich.

    Es gibt einen sehr kurzen shot, wo neville in zeitlupe aufsteht und die schlacht in der großen Halle hinter ihm tobt – eine der besten einstellungen des filmes. Aber dass sie potter vs. voldemort draußen (ohne zeugen) haben ablaufen lassen gehört auch wieder zu den minuspunkten.

    Ich habe das gefühl, dass die ersten Filme so komplett anders waren, weil damals den machern noch nicht klar war, wohin die bücher gehen würden. Mit jedem film scheint der goldene Harry Potter-schriftzug Silberner und Metallischer zu werden. Der erste strahlt noch die ganze Natur der Bücher aus, es ist wie ein kleiner Junge der zum ersten mal in einem sehr großen Spielzeugladen alleine gelassen wird.

    Das fehlt mir tatsächlich. Aber unterm strich macht es für mich keinen großen unterschied mehr, ob die späteren filme etwas schlechter sind als die frühen, weil sie immernoch sehr weit oben stehen und kaum eine Filmreihe nach acht filmen so *wenig* auseinander fällt wie diese.

    Ausserdem: Man schaut sie sowieso. Wer macht denn schon das Kucken des Filmes abhängig davon, wie gut er ist. Wer die ersten 6 gesehen hat, sollte sich auch gönnen, dies zuende zu führen.

    vetaro

    16. Juli 2011 at 12:21 am


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