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Wahrheit

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Ich stelle in den letzten Tagen immer wieder fest, was für eine abgehobene Gestalt ich doch sein muss…

Vor knapp einem, zwei Jahren habe ich meine persönliche Moral erstmals klargestellt. Mein größter Richtwert ist Wissenschaftlichkeit, danach kommt Utilitarismus.

Der Wert, der mir am wichtigsten ist, lautet daher „Wahrheit“.
Keine Tradition, Selbsttäuschung oder Zufriedenheit ist es mir Wert, dafür die Wahrheit zu ignorieren. Wenn ich sinnvolle neue Informationen erhalte, bin ich sofort bereit, meine Meinung über die Welt neu in Betracht zu ziehen.

Nur weil sich das Festhalten an einer falschen Ansicht angenehm anfühlt, oder „weil man es schon immer gemacht hat“, oder „weil alle meine Freunde diese Ansicht haben“, werde ich sie nicht beibehalten. Wahrheit ist mir viel wichtiger als all das.

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Google-Ergebnis #1. Und der schlechteste Witz der Woche.

Ich nahm für diese zwei Jahre eigentlich an, dass meine Freunde – auch die, die ihre Moralischen Grundlagen noch nicht ausdrücklich überdacht hatten – „Wahrheit“ auch für wenigstens wichtig halten. Aber anscheinend habe ich mich geirrt.

Durch mehrere Gespräche mit verschiedenen Leuten habe ich in den letzten Tagen erfahren, dass vielen Leuten die anderen Dinge offensichtlich wichtiger sind. „Mir ist egal, ob es falsch ist, mir geht es damit besser“ habe ich gehört. Und „Mir ist egal, ob der generelle Konsens ist, dass das nicht stimmt, ich will es trotzdem glauben“.

Wie kann das sein? Natürlich, es gibt Leute im Bible Belt in Amerika, die von ihrer Familie religiös indoktriniert wurden und daher Argument-resistent sind. Und Leute, die Sagen „Ich hasse Schwule, und ich will auch nicht mehr darüber wissen, was es mit ihnen auf sich hat“.

Aber dass einer meiner Freunde darauf besteht, dass er sich ein bestimmtes Kunstwerk nicht ansehen will, weil er es (vorsorglich)  scheisse findet, und meint, dass er es auch scheisse fände, wenn er es sich ansähe.

Oder dass ein anderer nicht „an Evolution glaubt“, auch auf die Versicherung hin, dass das keine Glaubensfrage ist, und dass ich ihm steinharte Beweise und für jede kritische Frage die er mir stellen mag eine sinnvolle Antwort liefern kann.

Und dann, dass Leute immer wieder ihre Meinung wie Die Wahrheit darstellen. Das ist das häufigste.

All das beunruhigt mich. Ich bin eigentlich seit knapp 3 Jahren über die Phase hinweg, in der man Misanthropisch der Ansicht ist, die beste Lösung für die Probleme der Menschheit wäre eine Sprengung. Aber so etwas lässt diese Gedanken wieder hoch kommen.

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Übrigens habe ich jetzt sehr oft „Wahrheit“ wie einen absoluten Wert benutzt. Ich möchte das kurz definieren. Ich gehe davon aus, dass es zwei Arten von „Wahrheit“ gibt.

1. Gibt es kalte fakten. Mathematik, Physik, ob Gott existiert oder nicht. Fragen, die eine eindeutige Antwort haben (auch, wenn wir sie möglicherweise noch nicht haben), die sich auch durch Streiten nicht ändern lassen. 2+2 = 4, auch wenn das Ministerium für Wahrheit sagt, dass 5 stimmt.

2. Gibt es konstruierte Wahrheiten. Dies sind Fragen, deren Antworten nicht „irgendwo da draußen“ liegen, sondern die auf einer Einigung basieren. Zum Beispiel würde mir eine überwältigende Mehrheit der Menschen bestätigen, dass das Töten von Menschen böse ist, und dass das Streicheln von Menschen lieb ist.

Wenn sich eine qualifizierte Mehrheit einig wird, und diese Einigung oft genug gegen Versuche, sie als Falsch zu entlarven, widersteht, erlangt man solch eine konstruierte Wahrheit. Diese halte ich nicht für weniger Wertvoll oder weniger Richtig als faktische Wahrheiten.

In Kategorie 2 fallen ausserdem Dinge wie „Mozart war ein guter Komponist und Musiker“, „Brot ist ein Gebäck“, „Englisch ist eine der leichtesten lebendigen Sprachen die es gibt“ und „Transformers 2 ist ein Scheissfilm“.

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Es gibt, Wissenschafts-Freunde wissen das, keine absolute Gewissheit. Als richtiger Wissenschaftler muss man jederzeit bereit sein, seine Meinung darüber, dass Sachen wegen Gravitation zu Boden fallen, zu ändern. Das ändert aber nichts daran, dass auf diese Weise gewonnene Erkenntnisse solide sind. Geradezu das sicherste, was wir in unserer Gesellschaft zu bieten haben. Auch, wenn es sich oft nicht so schön anfühlt wie das, was man lieber glauben würde.

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Written by vetaro

16. März 2010 um 11:40 am

14 Antworten

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  1. Was ist Wahrheit? Diese Frage richtete schon Pilatus an Jesus. Leider ist es eben so, dass Wahrheit ein sehr subjektiver Begriff ist.

    Leider ist es ziemlich zweifelhaft sich an die Wissenschaft zu hängen, da sich über die Jahrhunderte immer wieder herausgestellt hat, dass die DAmen und Herren doch das eine oder andere mal falsch lagen (Erde=Scheibe usw).

    Wir glauben doch insgesamt immer etwas. Das ist doch die crux. Selbst wenn Du nicht an Gott glaubst, glaubst du irgendwas (auch wenn Atheisten (das sind übrigens Menschen, die sich mehr mit Gott beschäftigen also die meisten Christen), dass immer abstreiten).

    Dabei ist das, was wir glauben immer sehr subjektiv. Die einen glauben, dass sie recht haben – die anderen auch. Die einen glauben, dass etwas gerecht ist – die anderen eher nicht.

    Jesus beantworte die Frage nach der Wahrheit für einen Christen absolut klar und deutlich. Er sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“

    Das kannst du glauben oder nicht. Wenn nicht, dann musst Du halt damit rechnen, dass es doch wahr ist – denn widerlegen kann das kein Mensch…

    Witzig ist, dass Gott nichts fordert von den Menschen als nur Glauben…

    cu Quincy

    btw: was die Evolution angeht, so kann dir jeder anständige Wissenschaftler sagen, dass dies einfach eine Theorie ist. Nichts weiter. Es gibt genausoviele GEgenbeweise.

    Für mich wäre es nicht einmal ein Gegenbeweis gegen Gott – mir ist es letztlich egal „wie“ er die Welt gemacht hat.

    Aber: sieh dir die Welt an wie sie ist und denk dir die Menschen weg. Sie ist perfekt! Denk dir nur ein Ding anders (z.b. Eigenschaften bestimmter Stoffe wie Wasser, Holz, Sauerstoff) und die Welt würde aus den Fugen sein. Aber das ist sie nicht. Sie ist perfekt, sie ist wunderschön. Bis auf uns halt …

    Quincy

    16. März 2010 at 4:24 pm

  2. „Zum Beispiel würde mir eine überwältigende Mehrheit der Menschen bestätigen, dass das Töten von Menschen böse ist, und dass das Streicheln von Menschen lieb ist.“ Zumindest beim Streicheln von Menschen müssen da ganz viele Zusatzinfos hin… zumindest, wenn man sich die ganzen aktuellen Missbrauchsskandale anguckt. Streicheln kann da genauso schlimm sein wie töten.

    Was den „Glauben an die Evolution“ angeht… tatsächlich hat die Evolutionstheorie ein paar Löcher, insbesondere bei der Speziation. Es gibt keine wirklich handfesten Erkenntnisse zur Bildung neuer Spezies. Man beobachtet zwar, dass innerhalb einer Spezies starke Veränderungen auf relativ kurzen Zeitskalen möglich sind, aber auch bei Beobachtung vieler Generationen von z.B. Fruchtfliegen sind die Nachkommen immer noch erkennbar Fruchtfliegen und keine Käfer. Diesen Prozess kann man zwar stark vermuten, aber wirklich nachweisen kann man ihn (noch) nicht.

    Die Evolutionstheorie ist zwar eine der fundiertesten wissenschaftlichen Theorien, die wir haben, aber zu behaupten, dass es auf jede kritische Frage eine Antwort gibt, ist vielleicht doch etwas zu hoch gegriffen 🙂

    Abgesehen davon, ist für mich das größtmögliche Wohl der größten Zahl wichtiger als Wahrheit. Allerdings gibt es vieleicht nicht viele Situationen, in denen die beiden Werte miteinander in Konflikt kommen:

    Wenn eine Welt mit einem künstlichen Gott die Menschen glücklicher macht, als eine Welt ohne ihn, ist die Existenz Gottes eine gute Idee, unabhängig von der faktischen Existenz.

    Thorn

    16. März 2010 at 4:34 pm

  3. Oh, Quincy, Erde = Scheibe ist tatsächlich nie ein besonders weitverbreiteter Glauben gewesen. zumindest nicht so weitverbreitet, dass er in allen Diskussionen immer rausgeholt werden müsste. Und schon gar nicht von Leuten, die religiös sind und ihn als Fehler der Wissenschaftler ausgeben wollen. Erde = Scheibe ist ein Irrtum, den die Kirche gerne verbeitet hat in Anlehnung an die Genesis.

    Abgesehen davon ist es geradezu das Wesen der Wissenschaft falsch zu liegen. Sie lebt davon, dass Theorien widerlegt werden und durch neue, bessere Theorien ersetzt werden. Nur so ist eine Weiterentwicklung und Erkenntnis möglich.

    Und wer sagt „nur eine Theorie“ hat das Wesen wissenschaftlicher Theorien nicht verstanden. Eine Theorie ist eben etwas belegbares und belegtes, ansonsten ist es nur eine Hypothese.

    Thorn

    16. März 2010 at 4:40 pm

  4. Also. Du führst eine ganze Reihe Argumente an, und ich gehe die mal ab:

    Leider ist es ziemlich zweifelhaft sich an die Wissenschaft zu hängen, da sich über die Jahrhunderte immer wieder herausgestellt hat, dass die DAmen und Herren doch das eine oder andere mal falsch lagen (Erde=Scheibe usw).

    Das witzige ist, dass du das der Wissenschaft anhängst. Wissenschaftler haben nämlich, soweit das Wissenschaftler heute wissen, regelmäßig in vielen alten Kulturen herausgefunden, dass die Erde rund sein muss. Wer die klare Beweislage in der Hinsicht hingegen lange verleumdet hat, waren die Herren in den langen Roben.

    Der gesamte Punkt bei der Wissenschaft ist, dass sie nicht alles weiß – und dass sie das zugibt, und sobald sie eine bessere (begründete) Idee hat, diese Meinung ändert. Das ist das Grundprinzip von Wissenschaft. Etwas, was in sehr vielen Hinsichten nicht auf das Christentum zutrifft.

    Dass du nach dem ersten Beispiel auf „usw.“ zugreifen musst, ist vielleicht auch bezeichnend…

    btw: was die Evolution angeht, so kann dir jeder anständige Wissenschaftler sagen, dass dies einfach eine Theorie ist. Nichts weiter. Es gibt genausoviele GEgenbeweise.

    Das ist das klassische „Es ist nur eine Theorie“, das soviel heisst wie „Ich habe mich nicht damit beschäftigt“. Ich habe es ausdrücklich in meinem Text geschrieben: Es sollte nicht heissen ’nur‘ eine Theorie. Du meinst vielleicht ’nur eine hypothese‘.

    Eine Theorie ist das stabilste und sicherste, was die Wissenschaft zu bieten hat. Die Gravitationstheorie ist auch nicht „nur eine Theorie“ darüber, dass Sachen zu Boden fallen. Damit eine Behauptung eine Theorie wird, muss sie über Jahre, Jahrzehnte hinweg geprüft worden sein, eine beeindruckende Beweislage muss sie unterstützen, und alle Versuche, sie als Falsch zu belegen, müssen gescheitert sein.

    Und ja, das ist im Falle der Evolutionstheorie gescheitert. Es gibt keine respektablen und qualifizierten Einwände gegen die Evolutionstheorie. Wenn du möchtest kannst du das auch hier nochmal hören, bei Minute 1:20. Es gibt durchaus Fragen, die noch nicht geklärt sind – aber das sind keine Gegenargumente.
    Und wir finden andauernd neue Argumente dafür – die witzigerweise gerne als Gründe dagegen gefunden werden. Jedes mal wenn ein neues Fossil gefunden wird, das einen neuen Schritt zwischen zwei Rassen zeigt, kommt jemand und sagt „Das da ist aber kein Reptil mit Flügeln! Das ist ja nur eine neue Lücke in eurer Behauptung!“ – so funktioniert das aber natürlich nicht.

    Es ist nichts falsch daran, Glauben zu haben. Wenn man an eine sinnvolle, Wissenschaftliche Voraussage glaubt. Wie zum Beispiel in diesem Video ab MInute 5:38

    vetaro

    16. März 2010 at 4:46 pm

  5. Vetaro, du hast bei Eigenschaften einer Theorie vergessen, dass sie Vorhersagen machen muss, die man überprüfen kann.

    Aber ansonsten gebe ich dir recht 🙂

    Thorn

    16. März 2010 at 4:51 pm

  6. Übrigens, für Thorn: HIGHFIVE dafür, dass du während ich meinen Kommentar schrieb das Selbe schriebst.

    Ich habe heute übrigens nochmal das wirklich gute „Weiberregiment“ vom Herrn Prattchet gelesen. Auf der vorletzten Seite sagt sich die Protagonistin, dass die Leute kein Recht auf Dummheit haben.

    Und ich glaube, zu dieser Entscheidung bin ich auch gekommen. Ich habe auch lange die „Brave New World“-ige Einstellung gehabt, dass es utilitaristisch gesehen eine wirklich gute Sache wäre, wenn die meisten Leute Dumm und Unwissend wären, und nur eine möglichst kleine Anzahl klug genug, um für das Wohl der anderen zu sorgen.

    Aber ich glaube, ich habe meine Meinung geändert. Ebenso aus Utilitaristischen Gründen. Die Leute haben kein Recht auf Dummheit.

    vetaro

    16. März 2010 at 4:57 pm

  7. *highfives*

    Tatsächlich bin ich nicht dafür, dass die meisten Leute dumm sind und bleiben, ich bin sogar davon überzeugt, dass es für alle am besten ist, wenn alle so vernünftig wie möglich sind, damit möglichst viele immer möglichst das richtige tun.

    Für das Wohl der vielen ist es m.E. nicht am besten, wenn wenige sich um alle kümmern müssen.

    Daher haben Du und Sir Terry schon recht, dass es kein Recht auf Dummheit gibt.

    Thorn

    16. März 2010 at 5:07 pm

  8. Hier übrigens noch ein Bonus-Video zum Spass, das passenderweise auch das Wissen über das Werden einer Spezies zu anderen Spezies (pl.) erklärt.

    vetaro

    16. März 2010 at 5:10 pm

  9. Das Bonus-Video werde ich mir mal in Ruhe ansehen, vielleicht heute abend während ich noch ein paar Scharmützel mache 🙂

    BTW, man muss sich nicht alles ansehen, um sich ein Urteil darüber zu bilden. Ich muss nicht allen Gonzo-Porn sehen, um zu wissen, dass es abgeschmackter, widerlicher Mist ist.

    Und ich muss auch nicht alle guten Filme sehen… ich sehe seit Jahren nicht die Herr-der-Ringe-Filme, obwohl sie sicherlich gut gemacht sind. Einfach, weil ich die Bücher klasse finde und meine eigene Vorstellung davon habe, wie alles aussieht. Die geht mit dem Film sofort flöten. Es ist schon schlimm genug, dass ich bei den Harry-Potter-Büchern jetzt immer die Fratze von Daniel Radcliffe vor Augen habe, obwohl ich nur einen einzigen Harry-Potter-Film gesehen habe.

    „What has been seen, cannot be unseen“

    Thorn

    16. März 2010 at 6:05 pm

  10. Die Kommentare habe ich mir zugegebenermaßen nicht durchgelesen :O
    Wollte nur mal äußern dass dir hoffentlich bewusst ist, dass, obwohl ich natürlich ein Fanatiker bin ; ) ich mir doch im Klaren bin, dass mein Denken nicht die Wahrheit ist ^^
    Da möchte ich dich gerne einmal paraphrasiert zitieren: „Natürlich könnte mein Standpunkt sich als falsch erweisen, aber in der Regel verfüge ich über sehr gute Argumente“ 😉
    Aber glaube du meinste auch eher andere Leute^^

    Philippe

    16. März 2010 at 10:42 pm

  11. Ja nene, Kommentare nich‘ lesen is nich‘, hier. Du komms‘ auf Antwort-Entzug bisse das gemacht has!

    vetaro

    16. März 2010 at 11:21 pm

  12. hab ich auch sofort nachdem ich schon gepostet hatte^^ interessantes video btw, wollte eigentlich um 11 schlafen gehen aber der gute Herr hat mich mit seiner Evolution gar nicht mehr losgelassen, am besten gefiel mir der Religionsbash am Ende^^ das werd ich bei nächster gelegenheit erstmal meiner Mutter unter die Nase reiben wenn die ihre komische weltanschuung kund tut 😀 und meinem opa zeig ich das video auch, der ist nen echter darwin fan und kann auch sehr gut englisch^^

    Philippe

    16. März 2010 at 11:50 pm

  13. Monate später noch ein Nachtrag, habe gerade einen interessanten Artikel von Herrn Dawkins gelesen:

    Atheist for Jesus
    http://richarddawkins.net/articles/20

    Thorn

    17. Mai 2010 at 2:36 pm

  14. […] ist vorallem die Rede von Wahrheiten der ersten Sorte. Ich hatte Wahrheit ja mal in zwei Kategorien aufgeteilt. Typ 1 ist „2+2=4″ und „Steine […]


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