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Gott, Bananen, Penisse

with 4 comments

Ein neuer Atheisten-Witz. Hier ist ist das Argument der Kreationisten:

Also. Bananen passen wunderbar in unsere Hand, sie haben diese zwei Knicks, die geradezu schreien: halt mich so. Und deshalb wollte Gott, dass wir sie essen.

Nun, schon gewusst, dass es noch etwas gibt, was eine solche Form hat, inklusive zwei Knicks, die gut geeignet sind, um es mit einer Hand zu umschließen? Genau, Penisse.
Und es kommt noch besser: Die Knicks sind so angebracht, dass man die Hand von unten darum schließen müsste. Das heisst: Falls Gott uns gemacht hat, um Bananen zu essen, hat er uns auch gemacht, um anderen einen Runterzuholen.

(Übrigens erzählte Douglas Adams mal die Geschichte einer Pfütze. Sie denkt sich: ‚Ohh, alles so schön hier, die Welt scheint wie für mich gemacht zu sein: Das Loch hier hat genau die richtige Form, dass ich mich darin sammeln kann. Bestimmt hat jemand es für mich gemacht!‘ – und während sie in ihrer Freude schwelgt wird es warm und sie verdunstet.)

EDIT, noch was: Wenn ihr im Religionsunterricht oder in einer Diskussion mit religiösen Leuten mal einen richtigen Klopper zum Thema „Jesus Opfer“ raushauen wollt, dann versuchts mal mit dem hier, ab Minute 5:40. Besonders gut ist der folgende Kommentar von Tracie.

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Written by vetaro

15. Dezember 2009 um 12:31 am

Veröffentlicht in Realität

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4 Antworten

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  1. Ist das ein Angebot? (Stell dir an dieser Stelle Jans Augenbrauen-Wackeln vor) ^^ wie gesagt, schwaches anthropologisches prinzip!!
    „Jedes intelligente Lebewesen, welches ist, kann sich selbst nur dort vorfinden, wo intelligentes Leben möglich ist.“
    Man kann es auch so fassen: „Das Universum muß so beschaffen sein, wie es ist, denn sonst gäbe es keine intelligenten Lebewesen, die sich fragen, wie das Universum beschaffen sei.“
    (Das ist ein Gegenargument zu Kreationisten, auch wenn es erst anders klingt)

    thoughttankandthetelescreen

    15. Dezember 2009 at 3:21 pm

  2. Ich dachte immer ich bin Teil einer reifen community, aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt.

    Über Darwin brauchen wir nicht sprechen, er hat ja selbst genügend Widersprüchliches in seiner These festgestellt.

    Man darf zudem nie vergessen ob man mit bestimmten Äußerungen nicht andere Menschen verletzt. Keiner würde wollen das andere sich lustig machen über Dinge, die einem im Leben sehr sehr wertvoll und kostbar sind. Letztendlich leben wir doch alle auf ein und dem selben Planeten. Leider merkt man das erst zu Ende des Lebens hin.

    Schade das mich diese, bisher grandiose Seite nun so enttäuscht hat. Euch noch schöne Feiertage.

    Tarnemel

    23. Dezember 2009 at 5:23 pm

  3. Um sich von einem Witz beleidigt zu fühlen, muss man natürlich beleidigbar sein, und es nicht mit Humor nehmen.

    Ich habe keinerlei persönliche Probleme damit, jemanden zu beleidigen, der der Ansicht ist, dass das Bananen-Argument sinnvoll ist.

    „Gemäßigte“ religiöse Leute (also solche, die nicht davon ausgehen, dass Gott die von uns zurechtgezüchteten Bananen, die in ihrer Wilden Form Klein, Gerade, ohne Knicks und recht ekelig sind, erfunden hat) sind von diesem Witz überhaupt nicht betroffen, haben also keinen Grund, sich beleidigt zu fühlen.

    Dass ich Witze über Penisse mache ist ja auch nichts neues. D.h. ich fühle mich irgendwie nicht so schuldig ‚-‚

    vetaro

    23. Dezember 2009 at 6:37 pm

  4. Man kann gespalten sein darüber. Für manch einen mag solche Kritik spießig wirken. Ich habe mir z. B. mir vorgenommen Dinge wie diese Glaubensgeschichten den Leuten zu lassen und mich daraus raus zu halten. Man weiss ja nicht was es den Leuten bedeutet, aber man weiss das man den Menschen Schaden zufügen kann wenn man nicht aufpasst. Aber wie das ist oder wie sich das anfühlt weiss man wohl erst dann wenn man selbst erfahren hat was dahinter steckt. So lass ich den Leuten auch ihr Weihnachten. Sie haben Spaß und Freude und ich will ja auch nicht das man gegen die Dinge motzt oder was sagt die mir Spaß machen. Lassen wir doch jeden sein Ding machen. 😉 Diese sogenannten Atheisten wirken auf andere genauso abschreckend wie Glaubensfanatiker.

    E.P.H.

    24. Dezember 2009 at 9:21 am


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