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Splosion Man & Pacman

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Wenn man Halo 3 nicht bekommt, weil der dafür zuständige DHL-Mann mal wieder das gemacht hat, was die immer machen (nämlich nicht klingeln und einen „Sie waren leider nicht da, holen sie ihr Paket gefälligst selber ab“-Brief einwerfen), dann wird man manchmal etwas ärgerlich.

Ich hab‘ mir aufgrund der drohenden Langeweile z.B. ärgerlich zwei Xbox Live Arcade Spiele gekauft. Und jetzt habe ich eine Meinung zu ihnen.

Splosion Man ist ein ziemlich neues Spiel, das kein Jump and Run ist.  Der Grund dafür liegt daran, dass man nicht springen kann. Man kann aber netterweise  die Tastenbelegung selber einstellen. Für die typischen Xbox-Buttons A, B, X und Y kann man folgende Belegungen auswählen:

EXPLOSION!, EXPLOSION!, EXPLOSION! und EXPLOSION!

Genau.

Das Spiel hat eine Demo, in der man die ersten 3 oder 4 Level zu Gesicht bekommt. Eigentlich sagt diese Demo alles über das Spiel. Nein, anders: Das Spiel wird nach der Demo nicht mehr besser. Es bleibt so. Es kommt kaum neues hinzu, was einen überraschen würde. Wenn man an den ersten Leveln super spaß hatte, wird einem auch der Rest gefallen. Wenn nicht, dann wird’s eben nicht besser.

Mir persönlich hat das Spiel zu wenig ‚Verrückter Professor‘-Flair. Ich finde Dr. Insano nämlich genial, und Splosion Man lässt praktisch alle Professor-Klischees einfach aus. Nichtmal SCIENCE! kommt deutlich vor.

Ausserdem muss ich kurz noch etwas griesgrämiges sagen. Es gibt da dieses Lied im Spiel, das höchstwahrscheinlich in naher Zukunft unter Nerds getrillert wird, um unauffällig darauf hinzuweisen, dass man das Spiel kennt. Mein Gedanke zu dem Lied ist folgender: Ich find‘ das ziemlich kalkuliert.

Man kann beim Anblick des oben verlinkten Videos geradezu sehen, wie die Entwickler am Tisch saßen und sich sagten „Ey, erinnert ihr euch noch an den Credits-Song von Portal, der war doch total geil, gell?! Wie wärs wenn wir auch so einen ein bisschen versteckten Song einbauen den die Leute dann cool finden können?“

Das andere Spiel das ich nun habe ist Pacman Championship Edition. Ich hatte bisher mehr Spaß damit als mit Splosion Man, auch wenn es deutlich weniger Umfang hat. Genau genommen hat es sechs Modi. Wenn man bei jedem beim ersten Mal gewinnt, dauert das Spiel genau fünfzig Minuten. Aber darum geht es ja bei Pacman nicht. Wer sich bei Pacman bzgl. Content beschwert, der.. äh… keine Ahnung, was der dann auch macht. Jedenfalls ist das Unsinnig.

Die meisten Features des Spiels sind in diesem Video eigentlich schon völlig offensichtlich abgedeckt. Besonders befriedigend finde ich das Geister-Fressgeräusch. Und natürlich den Anblick – die Sprites sind immernoch klassisch, die Umgebung ist aufgehübscht.

Positiv zu erwähnen ist auch das Geister-Verhalten. Sie sind nicht (wie in vielen Klonen des Originals gerne mal) völlig aggressiv. Tatsächlich bewegen sich drei von ihnen sogar größtenteils zufällig, während der Pinke wann immer möglich die gleiche Richtung einschlägt wie man selber gerade. Man wird immernoch oft genug eingekesselt, aber in den meisten Fällen nur, weil man selber schuld dran ist.

Beide Spiele gibt’s für 10€, beide haben eine Demo-Version, die eigentlich alles über die Spiele sagen, was man wissen muss. Was ich sehr ansprechend finde. Bei Demos von so kleinen Spielen wie diesen kann man nicht so gut angeschissen werden wie bei anderen Spiel-Testversionen.

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Written by vetaro

2. August 2009 um 6:19 pm

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