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Rock Band Unplugged: Ferndiagnose

with 2 comments

Wenn man eine Weile lang Rock Band gespielt hat und wie ich alle Instrumente spielt, neigt man dazu, beim hören von normalen Liedern Air-Plastikgitarre oder – Schlagzeug zu spielen. bei besonders coolen Liedern wechselt man sogar das luft-Instrument übergangslos, um jeweils die coolsten Stellen zu spielen.

Auf diesem Gedanken baut Rock Band Unplugged für die PSP auf. In diesem fall ist das Spiel zur Luftgitarre aber weniger cool als diese selber.

Das Spiel ist wirklich einfach zu erklären: Mit den Daumen steuert man je zwei Noten-Tasten um die Lieder zu spielen. Mit den Schultertasten wechselt man zu einem anderen Instrument über. Das war’s schon.

Ich habe das Spiel nie selber gespielt – es reicht aber absolut, sich die videos anzusehen. Währenddessen hielt ich meine eigene PSP in der Hand und – wer jetzt erst denkt, was ich für ein nerd bin, kommt echt mehrere Jahre zu spät – spielte auf der ausgeschalteten PSP mit. Daher also eine Ferndiagnose:

Das Gameplay an sich funktioniert und ist eine gute Übertragung des eigentlichen Rock Band-Spieles. Objektiv gesehen ist das Spiel gut gemacht – die Kritikpunkte am Spiel selber sind eher nebensächlich (wie z.B. dass die Spielfiguren selber nur luftgitarre spielen und ihre bewegungen nichts mit dem Laufenden Lied zu tun haben). Auch mit 41 Liedern auf der UMD ist das Spiel auch nicht zu kurz.

Man hat nur entweder sofort spaß an dem Spiel oder eben nicht. Man findet da Konzept blöd oder eben nicht.

Ich persönlich finde es nicht schlecht – Ich fand schon DJ Max Portable immer geil, das Spiel sieht so aus:

Und: Es ist mir nicht schwer genug. DJ MAX bietet Lieder, die im übermenschlichen Schwierigkeitsgrad liegen. Ich meine, man kann da echt Anfälle kriegen.

Selbst normale, engagierte Spieler wie ich kommen nach einigen Monaten auf ein Niveau, wo einfachere Lieder auf Expert schon fast zu langweilig werden.  Das ist besonders auffällig, wenn man direkt spielt, wie bei Unplugged oder Stepmania, also ohne die Noten anschlagen zu müssen: Ein Klavier kann man nun mal deutlich einfacher wirklich schnell spielen als eine Gitarre.

Hier kann man natürlich sagen: Ja, aber bla bla.

Darauf kann ich nur antworten:  Bla bla wäwä asdfgjk. Ich will schwere Lieder. Man hat bei Unplugged keine Instrumente mehr in der Hand, nicht mal mehr Mitspieler. Man muss sich also nicht mehr daran halten, dass man eine simulation der actual Noten spielt. Und wenn einem ein Expert+ Modus zu schwer ist, muss man ihn ja nicht spielen.

Fazit zu Rock Band Unplugged: Wenn man das Gefühl hat, dass einem das oben gezeigte Spiel spaß machen kann, wird es das auch tun. Aber nicht vergessen, dass es ziemlich wenig content gibt.

(Endnotiz: Dieser Beitrag ist nach meinem Geschmack nicht so schön geraten, weil ich etwas ermüdet bin von der Arbeit die ich heute im Buffed-Forum gemacht hab.)

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Written by vetaro

13. Juni 2009 um 1:33 am

2 Antworten

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  1. ey!^^ du vergisst, dass man dafür aufm klavier auch durchaus mal polyphon und so spielt^^ theoretisch einstimmig schneller, aber nicht tatsächlich

    Philippe

    16. Juni 2009 at 10:31 pm

  2. […] hab ja schonmal geschrieben, dass man als Luft-Instrumentalist gerne mal mitten im Lied die imaginären Instrumente […]


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