Hu

Ein Traum

with one comment

Ich bin gerade aufgewacht und erinnerte mich an meinen Traum. Er gefiel mir ganz gut.

Ich träumte, ich wäre aus irgend einem Grund auf der Flucht oder etwas in der Art. Ich wäre auf dem Weg, irgendetwas zu machen. Ich sah rechts von mir die großen Häuser, links die Straße, zu der ich parallel lief. Und dann schlug etwas auf dem Boden ein, direkt vor mir (definitiv einfluss von Dawn of War 2). Zwei schwarze wesenheiten, die eher wie zwei meter Große flecken erschienen, aus denen unförmig Arme herauswedelten und die langsam auf mich zu kamen. Angst hatte ich jedoch nicht  (Gefühle sollte man immer mit erzählen).

Ich drehte also um, um über die Straße zu kommen. Dies stellte sich aber als unmöglich heraus… die straße war von einer art unsichtbaren mauer blockiert, ich konnte mich einfach nicht überwinden, hinüber zu gehen.  Als ich den Flecken den Rücken zudrehte, stellte ich fest, dass ich nicht mehr Auf dem Fußweg, zwischen Straße und Häusern war, sondern in der freien Wildbahn – allerdings ziemlich Groß.

Und ich muss wohl auch dies in Gaming-Begriffen erklären: Ich war ungefähr so groß wie jemand, der ein Dorf verlässt und sich auf der Weltkarte wiederfindet. Dinge sind immernoch groß – Aber Bäume und dergleichen sind keine richtigen Hindernisse. Ich wanderte eine ganze Weile, ohne mich nach den Kreaturen umzublicken, die aber sicher noch da wären.

Dann fand sich vor mir, halb so groß wie ich, eine Person. Ich erinnere mich nicht mehr daran, wie sie aussahen, aber es war kein Mensch und auch nichts  was total anders aussieht. Rechts war ein großer See und vor uns begann ein Wald. Er erklärte, mich mitnehmen zu müssen – und sobald er meine Hand ergriff, wurden wir beim vorwärts gehen kleiner, so als ob wir nicht nach vorne sondern nach klein gingen. (Diese Formulierung dachte ich zu dem zeitpunkt tatsächlich.)

Damit schien aber alles in Ordnung zu sein. Schnell waren wir so klein, dass Mäuse uns gefährlich hätten werden können. Doch noch bevor wir den Wald erreicht hatten waren wir noch deutlich kleiner. In der Realität hätte ich auf dieser Größe wahrscheinlich Moleküle untersuchen können, doch für uns zeigte sich nach wenig Suche nur schnell ein Eingang in den Boden, den wir betraten.

Nun waren die wesen sicher nicht mehr auf meiner Spur, entspannung. Und verblüffung über den Ort, den ich betreten hatte. Die Technik der Bewohner dieses Loches war wohl so weit entwickelt, wie sie klein waren… die Gänge waren gebaut worden, mit einem unbekannten Material, das aussah wie Beton, wenn Beton wirklich schön wäre.

Es war sichtbar, dass hier Leute mit viel Verständnis arbeiteten. Wir kamen an Räumen vorbei, in denen andere von den Leuten saßen. An Schaltpulten und dergleichen, die jedoch nichts mit unserer Technik zu tun zu haben schienen. Es gab nicht einmal knöpfe oder Bildschirme. Doch auch was es gab, entzog sich meiner Wahrnehmung. Es war nur ein Gefühl davon.

Jedes der Wesen hatte einen eigenen Raum um darin zu wohnen. Es gab einen großen Raum, in dem sie sich trafen – was auch nun geschah. Alle lagen auf Liegenartigen plätzen, von denen sie jedoch gut alles überblicken konnten.

Aufgrund meines eintretens musste ihre Basis neu positioniert werden. Ohne dass mir das ganze besonders erklärt wurde: Sie konnten anscheinend ihre Basis an einen anderen Platz bringen, ohne viel Mühe. Jedoch würde sie dabei zerfallen. Deshalb seie es nötig, den gesamten Komplex neu zu errichten.

Dies wäre jedoch das einfachste: Das ganze Gebäude reagiert auf Gedanken. Die knapp zweihundert Leute würden sich alle gleichzeitig ihren eigenen Raum vorstellen – einige andere Räume würden von dafür zuständigen erdacht und dann würden sie ohne viel gespürt zu haben an ihrem neuen Standort ankommen.

Ich sollte das gleiche tun, war darauf aber natürlich nicht vorbereitet. Und viel zu schnell ging es los. Das, was nun alle taten, ist wohl das Äquivalent zu Raumfahrern, die in ihre Stühle gedrückt werden, wenn die Rakete startet. Eine art allgemeiner Druck verbreitete sich im Raum, als hätte jemand auf einmal deutlich mehr Luft in den Raum gepresst.

Viele hoben das rechte bein an und legten den Fuß an das linke knie, während sie den Kopf mit einem Arm abschirmten. Sie stellten sich vor, ein Quader zu sein. Vor jedem schwebte ein Raum, der sich langsam – genau wie Vorstellung eben abläuft – aus abstrakten Formen aufbaute. Nachdem alle Wände und die Höhe definiert waren, erschienen Möbel und andere Dinge in den Räumen. An diese Aufgabe machte ich mich auch, und gerade als der Raum akzeptabel war, hörte der Druck auf. Wir waren angekommen.

An dieser Stelle wachte ich langsam auf. Ich sah mich etwas wirr herumgehen durch die Gänge und das Bauwunder bestaunen… doch alles verblasste. Und dann stand ich auf und eilte mich,  den Traum aufzuschreiben.Um Leser, die sich mehr erhofft hatten, nicht zu enttäuschen, folgt hier noch ein kurzer Traum, den Max Gold hatte.

Ich war gemeinsam mit meiner Frau und einer Freundin in einem Hotel. Ich schaute Fernsehen und sah einen Bericht über ein Erdbeben. Die beiden rannten ins Badezimmer um sich zu verstecken und riefen „Komm auch!“. Da  antwortete ich „Wieso, ist doch nur Fernsehen!“ Dann sah ich aus dem Fenster. Draussen stürzte die Stadt ein, riesige Häuser brachen zusammen unter den Bewegungen der Erde. Die beiden Frauen rannten wieder ins Bad und riefen „Komm, komm!“, und ich antwortete „Wieso, ist doch nur Fenster!“

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Written by vetaro

11. April 2009 um 5:55 pm

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Eine Antwort

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  1. Voll der coole Traum. 🙂
    Schade, dass es keine Maschine gibt, die Träume aufzecihnet, sodass man sich davon im Nachhinein ein Video angucken kann oder so.
    Das wäre bei sowas doch echt der Hammer.

    Ich kann mich nur ganz selten mal an einen Traum erinnern und wenn, dann gehts dabei immer nur um meine Ex-Freundin. 😀

    -bloodberry-

    12. April 2009 at 11:40 pm


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