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WoW: Ne Menge Beobachtungen (II) in Eiskrone

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Im letzten Gebiet von Nordend, der Heimat des Lich-Königs, geht’s ab. Eines der besten neuen Gebiete – vollgepackt mit Beispielen, wie Phasing funktionieren kann, mit Handlung und mehr Abwechslung als fünf Alte-Welt-Gegenden zusammen.

Obwohl alles derartig dunkelblau-sehrdunkelblau gefärbt ist, dass man sehr stark an atmosphärisches Malen erinnert ist (wo alles ausschliesslich in abstufungen einer einzelnen Farbe gemalt wird).

Im Folgenden ein Überblick über die Höhepunkte der Gegend. Ich möchte nochmal anmerken, dass WoW die Neigung hat, auf Screenshots immer deutlich blöder auszusehen als in der Spiel-Realität – im Gegensatz zu HdRO (oder WAR, das nämlich auch tatsächlich ziemlich blöd ist).

Wie immer: Auf die Bilder klicken für Originalgröße, alle Screenshots von mir.

Der erste Ort an dem man vorbei kommt, ist ein kleines Lager der Argentum-Streitkräfte (grüner Kreis im Bild). Sie sind stark geschwächt – lange Zeltreihen mit Verwundeten dominieren den Ort.

Der Weg zum eigentlichen Eiskrone-Gebiet führt durch einen Pass – und direkt dahinter liegt eine Basis der Geissel. Viele der Kämpfer sind dort sogar von Nerubern eingesponnen worden. Fliegend rettet man sie – und trifft, auf einem Podest stehend, auf den Herrn Lichkönig persönlich, der einen major Angriff auf die Argentumleute losschickt, während man selber noch ihre Krieger zusammen ruft. Bei der Rückkehr befindet sich das ganze Lager im Kampf – auf dem Feld davor tobt eine Schlacht, inklusive Nerubern, Ghulen und Frostwyrms. Zur Unterstützung besteigt man einen der Kanonentürme und unterstützt die Armeen. Bis nichts mehr sich bewegt (roter Kreis natürlich).

Nun ist die Zeit gekommen, zurück zu schlagen. Vor dem kleinen Tal sammelt sich eine Angriffstruppe. Die Gegner werden besiegt und gereinigt – um die Seelen der Gefallenen zu befreien.

Danach werden die Offiziere des Geissellagers getötet. Gruftlords und Lichs sind für einzelne Kämpfer dennoch zu viel. Deshalb unterstützen einen in diesen Kämpfen einige der stärksten Todesritter, die sich den Lebenden angeschlossen haben.

Zuletzt gilt es, eine wirkliche Bresche zu schlagen: Auf einem Hügel genau über der Basis der Untoten findet sich ein geeigneter Standpunkt, um von dort aus eine eigene Basis aufzubauen. Der Ort ist jedoch ebenso Verseucht. Mithilfe eines Banners des Argentumkreuzzugs wird der Platz gereinigt – unter starken Angriffen der Geissel-Truppen.

Report beim Chef. Bei der Rückkehr findet man einen Verteidigungsturm im Aufbau vor, wo eben noch vor untoter Energie der Boden glühte. Dies ist eine der Sachen, die ich mir schon immer von Phasing gewünscht habe. Selber daran beteiligt sein und miterleben, wie die Welt sich verändert.

Hier lässt sich der Kreuzzug nun erneut nieder – und obwohl immernoch einen Steinwurf entfernt die Geissel-Basis steht, sind die Pläne, das Gebiet in die vorgezogene Basis des Kreuzzugs zu verwandeln, praktisch schon unterzeichnet.

Von hier aus geht es in Zwei Richtungen weiter:

Einerseits wird man auf die Flugschiffe, die im Norden von Eiskrone kreisen, geschickt. Das sind wirklich wirklich coole große Dinger, mit mehreren inneren Decks und allem drum und dran. Aufs Land kann man sich hier kaum trauen: Die Geissel ist in ihrer Heimat viel zu stark.

Andererseits aber geht es auch darum, einen Helden ausfindig zu machen, der dem Argentumkreuzzug tapfer gedient hat. Man findet ihn weit am Rand, geschlagen im Schnee liegend. Der Krieger, ein Held wie man selber, wurde infiziert. Und er bittet darum, nicht so enden zu müssen.

Und das stellt sich als deutlich schwerer heraus als… das Besiegen eines Grubenlords. Arthas hat falsch gehandelt, als er die Bürger von Stratholme niederstreckt – doch praktikabel war seine Methode.

Weder Alexstrasza die Drachenkönigin – ihr wisst schon, die wirklich große, kann helfen, noch Remulos, der Hüter des Hains und ziemliche ober-Druide.

Und das, obwohl er den Spielern erlaubt, den Smaragdgrünen Traum zu betreten und Früchte von seinen Bäumen zu sammeln. Der Weg in den Traum ist allerdings hierbei nur eine Notlösung, man wird von Alpträumen geplagt – in Form von sich selber. Für diejenigen, die auf den Smaragdgrünen Traum als Addon oder Teil eines Addons gehofft haben: Es ist noch nicht alles Verloren. Obwohl der Traum in dieser Quest nur durch einen blöden grünen Schleier am Bildschirmrand dargestellt wird, ist es wie gesagt nicht die eigentliche Art, auf die man sich im Traum bewegt.

Die letzte Rettung: A’dal und die anderen Licht-Dingsdas. Nach einem Hilfsgesuch kehrt man zu dem Krieger zurück – und sieht ihn sterben. Und in jenem Moment erscheinen die drei und tun die Arbeit. Gemeinsam heilen sie ihn von der Seuche.

Und diese Aufgabenreihe alleine zeigt ziemlich gut, weshalb man nicht schon längst das Gegenteil von verseuchtem Korn unter die Untoten gestreut hat, um Arthas mit dem Gegenteil seiner eigenen Medizin zu besiegen. So einfach geht das eben nicht.


Weitere großartige Beispiele der Phasing-Kunst sind allerdings auch die Flugplätze, die über den Köpfen der Geissel errichtet wurden – versteckt unter einem Feld, das nur mit ultravioletter Wahrnehmung gesehen werden kann Und von dort startet man mit einem Bomber zu wirklich  coolen Flugmissionen – in denen man nicht nur die Landstreitkräfte abschiesst, sondern auch die hinter einem fliegendne Gargoyles abschiessen und auf seinen Schild achten muss.

Hier zum Vergleich nochmal zwei Bilder: Die Landebahn von aussen – unsichtbar… und von innen.




"Und einmal, als Lichkönig, hab ich eine Ghularmee aufgestellt!"

Ausserdem gibt es da noch diese andere Questreihe… einer der Höhepunkte von Nordend. Während einer Mission direkt unter der Festung des dunklen Lords stürzt man unerwartet in einen sehr, sehr tiefen Abgrund. Und findet, direkt neben sich im Wasser in das man glücklicherweise gestürzt ist, ein Ding.

Es zu berühren war, wie sich danach rausstellt, wohl keine gute Idee. Direkt ausserhalb des Sees in den man gestürzt war steht ein kleiner Junge. Er heisst einen willkommen – und führt einen über eine sehr lange Zeit durch ganz Eiskrone. Immer wieder trifft man unerwartet auf den Geist dieses Jungen, der  jedes mal mithilfe von Visionen die Handlungen des Lich-Königs erklärt.


Am schönsten sind dabei die Missionen, in denen man Arthas selbst spielt. Erneut macht Phasing es möglich: Der kleine Junge versetzt einen in Arthas‘ Lage – und man spielt den Kampf gegen Illidan nach, oder hebt seine Ghularmee aus… natürlich aus seinen eigenen Leuten.


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Written by vetaro

11. März 2009 um 8:19 pm

Veröffentlicht in Spiele, Uncategorized

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