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Die klassische Mischung

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Heute bei Mythbusters Vetaro: Left 4 Dead, ein Berufseignungstest und Lego Exo Force

Habe heute morgen um 8 bei Amazon Left 4 Dead bestellt. Ohne mir irgendwas über den Inhalt durchgelesen zu haben oder so. Ich weiß dass es darum geht, dass man in einer Vierergruppe gegen Zombies kämpft und dass das Spiel von Valve ist, was den letzten Punkt selbstverständlich macht: Es ist wohl super-geil. Mehr will ich gar nicht wissen, spiele-Reviews zu lesen macht nur den Spaß an ihnen kaputt.

Es ist ausserdem mal Zeit für ein Statement. Ich importiere keine Spiele aus anderen Ländern, nur weil diese dort unzensiert sind.

Das bekomme ich andauernd zu hören. Leute knacken ihre PSP zu dem Zweck. Andere kaufen ihre Spiele in Österreich oder der Schweiz. Genau das wurde mir auch zu diesem Spiel geraten, weil die Zombies anscheinend im Fallen verschwänden und man ihnen keine Körperteile abtrenne kann.

Dazu möchte ich noch einmal, denn einmal genügt jenen Leuten, die mir sowas mitteilen, niemals, betonen: Neien! Es interessiert mich einfach nicht! Ich spiele keine Spiele wegen irgendwelcher Gewalt, sondern weil es gute Spiele sind.  „Aber bei den Spielen geht es doch nur um die Gewalt.“ „Aber wenn man denen keinen Arm abtrennen kann, können die einen damit immernoch hauen.“ Meine Antworten: Nein tut es nicht und Das ist mit egal.

Oh, ausserdem hab ich die Behauptung gelesen, man könne das Spiel über den Spielordner starten und würde damit im unzensierten Modus landen.

Desweiteren: Nach der Schule war ich heute noch bei Karstadt. Ich hab mir diese Lego-Reihe Exo Force angeschaut, von denen einige Vertreter noch mehr nach Gundams ausschauen als die neuen Bionicles.

Besonders schön fand ich den hier rechts, aber insgesamt sind die alle ziemlich cool. Ich fand ihn dermaßen gut, dass ich ernsthaft überlegte, ihn mir zu kaufen.

Dieser Gedanke ist für mich nicht abwegig, weil er meinem Alter nicht entspräche. Er ist nicht irgendwie verwerflich, weil man „sowas nicht macht“. Das ist pure Augenwischerei, die wahrscheinlich auch noch von Leuten stammt, die selber Warhammer-Figuren sammeln (womit natürlich dann alles in Ordnung ist).

Ich weiß gar nicht mehr genau, warum ich es mir nicht gekauft habe. Ich glaube es ging um den praktischen Nutzen: Lego ist schliesslich zum Neu-bauen da, und ich glaube, ich hätte diese Figur so cool gefunden dass ich sie die ganze Zeit über in diesem Zustand gelassen hätte, was ja ne ziemliche Verwschwendung gewesen wäre. Möglicherweise war das aber auch nur ein Scheinargument. Jedenfalls habe ich dem Drang, es haben zu wollen, widerstanden.

Und ich bin mir immernoch nicht sicher, ob das die beste Entscheidung war.

Ausserdem bestand die Hälfte der Schulzeit aus einem  Berufseignungstest von der Geva. Dabei durften wir mehrere Stunden lang abwechselnd Fragen zu unseren eigenen Wünschen und Aufgaben meist mathematischer Natur bearbeiten. Während die Persönlichkeitsfragen teilweise strange anmuteten

Welchen aktivitäten möchten sie in ihrem Beruf gerne nachgehen?

Für die Sicherheit anderer Leute sorgen
Kranke heilen
Kinder betreuen
Mit nuklearen Technologien arbeiten
Die Vorraussetzung für die Erkenntnis philosophisch untersuchen

…waren die anderen Aufgaben, vom Typ „Welche Zahl passt nicht in diese Reihe“ oder „Welches Symbol müsste in das letzte Kästchen eingefügt werden“, definitiv Intelligenztests. Ich frage mich jetzt, was geschieht, wenn jemand in der einen Hälfte „Mit nuklearen Technologien arbeiten“ und „Wissenschaftliche Untersuchungen anstellen“ angekreuzt hat und sich rausstellt, dass er gerade klug genug ist, Türen auf und zu zu machen. Teilt der Test ihm dann mit, dass er ungeeignet ist für das was er will?

Ausserdem wiederholten sich die Antwortmöglichkeiten in mehreren Fragen auch. Ob die Geräte die das ganze auslesen wohl darauf eingehen, wenn man ihnen abwechselnd mitteilt, dass man „kranke heilen“ supertoll findet, jedoch „mit medizinischen Mitteln umgehen“ absolut blöd findet? „Sie sind eine unentschlossene Bitch.“

Zum Abschluss hier noch die letzte Aufgabe des Testes, für the lulz. Dabei handelte es sich um so eine art survival. Alle Aufgaben waren auf Zeit, diese aber besonders, es gab deutlich mehr Aufgaben als man in der Zeit schaffen konnte (im Gegensatz zu allen anderen Aufgaben, bei denen man zwar unter Druck war, die aber durchaus schaffbar waren).

Jeder Mitlaut ist eine 1

Jeder Selbstlaut ist eine 3

Jeder Umlaut ist eine 5

Im folgenden erhalten sie Wörter, zum Beispiel „Muh“. Wandeln sie jeden der Buchstaben in Zahlen um und errechnen sie die Quersumme – also die Summe aller Zahlen. Muh =  1 + 3 + 1 = 5

Neben jedem Wort steht ein Rechenauftrag, zum Beispiel „+5“ oder „:8“. Rechnen sie dies aus und behalten sie das Ergebnis im Kopf.

Danach rechnen sie das darunterstehende Wort und und den Rechenauftrag aus.

Ist nun die erste Zahl größer als die Zweite, ziehen sie die zweite von der ersten Zahl ab.

Ist die erste Zahl gleich groß oder kleiner als die Zweiteaddieren sie die beiden Zahlen.

Hier ein Beispiel:   Muh + 4; Mäh -4
Die erste Zahl ist 9. (1+3+1=5.   5+4= 9)
Die zweite Zahl ist 3.  (1+5+1=7. 7-4= 3)
Das Ergebnist ist 6. (9-3= 6)

Es ist ein bischen Mindfuck, aber das ist in Ordnung. nach zwanzig von den Aufgaben war mir jedenfalls unheimlich schwindelig. Wahrscheinlich hab ich mir deshalb nicht das Lego-Ding gekauft, ich war einfach nicht bei Sinnen.

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Written by vetaro

13. Februar 2009 um 2:24 am

6 Antworten

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  1. Die letzte Aufgabe ist ja witzig. 😀

    -bloodberry-

    13. Februar 2009 at 6:34 pm

  2. BIONICLES!

    ghettoqueen

    16. Februar 2009 at 11:22 pm

  3. Stimmt, eine starke Ähnlichkeit mit dem ‚Freedom‘ aus Gundam kann ich auch sehen. Fast schon ein Grund, das Teil zu kaufen. ^^

    Yldrasson

    17. Februar 2009 at 3:12 pm

  4. Und – ist Left4Dead mittlerweile bei dir angekommen? Ich bin gespannt auf einen ersten Erfahrungsbericht von dir und hoffe, daß es den eines Tages in deinem Blog zu lesen gibt! Ich selbst habe bislang zwei der vier Kapitel gespielt (auf normal, das extrem wurde mir dann noch eine Spur ZU extrem) und schwanke noch zwischen Begeisterung für das überschaubare Spielprinzip und die Coop-Möglichkeiten und dem Ausmaß des Trash-Faktors. Auf jeden Fall war es absolut anders, als ich es im Vorfeld (auch im Hinblick auf Valve) erwartet habe… ob schlechter oder besser als meine Erwartungen, darüber bilde ich mir noch ein Urteil…

    Cpt. Cook

    18. Februar 2009 at 3:58 pm

  5. […] habs ja schon geschrieben, auch schon in meinem ersten Beitrag dazu: Ich hab mich nicht vorinformiert. Und ich hätte mir noch besser nicht einmal das Intro ansehen […]

  6. […] das Spiel dadurch nichts verliert. Allerdings kommt diese Meinung von jemandem, der bekanntlich Gewalt in Spielen für so wichtig hält wie einen integrierten Media […]


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