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Meine größten Probleme

with one comment

Wenn mich andere Leute über ihr Leben aufklären, bin ich geschockt. Liebeskummer wegen Mädchen, die einen eh nur ausnutzen werden, nie hat man genug Geld, Streit in der Familie, Streit mit Freunden und all diese subtilen Sticheleien (Aus der Kategorie „(Da kommt die blöde Schlampe wieder) Hallo Süße!“).

Mein Leben scheint unerwartet gut zu sein. Mit dem Job meiner Mutter haben wir echt nicht viel Geld, aber immer echt genug für unsere eigene Wahrnehmung.

Mein Leben

Symbolfoto: Mein Leben

Bei mir ist es sogar so schlimm, dass einmal, als ich sechzehn war, meine Mutter in mein Zimmer kam und mir mitteilte, dass sie fände, mein Taschengeldbetrag wäre unangemessen für mein Alter und ich sollte mehr haben. Ich war zuerst der Meinung, dass ich genug kriegen würde, habe dann aber aufgegeben.

Zwischenmenschlich passiert mir auch ziemlich wenig schlimmes. Das mag daran liegen, dass ich gelernt habe, mich von leuten, die Drama hervorrufen, fernzuhalten (seit der Grundschule), ganz besonders  typies mit Sternzeichen Widder. Insgesamt passiert mir zwischenmenschlich ohnehin nicht viel ausdrucksstarkes – und das ist okay so, ich laste mir überhaupt nichts auf, und es fühlt sich ziemlich angenehm an.

Leben anderer Leute.

Symbolfoto: Leben anderer Leute.

Schule. Kein Problem, wird immer besser. Was allerdings auch nicht schwer ist. Darauf gehe ich andernmal ein. Während in den letzten beiden Schuljahren das größte Problem ein Mädchen mit sehr Raumfüllende Persönlichkeit war, ist das jetzt auch vorbei.

Oberstufe, keine Klassen mehr, darum auch keine festen Gemeinschaften, die einem den ganzen Tag über folgen. Und dafür viel mehr Bekannte überhaupt. Und Inhaltlich… die elfte Klasse ist tatsächlich praktisch das gleiche wie die zehnte Klasse – nur leichter.

Ich glaube, das ganze liegt auch ein wenig an der Herangehensweise an alles. Probleme erreichen mich gar nicht erst. Ich glaube, das liegt daran, dass meine Mutter ähnlich ist. Und bei ihr liegt es daran, dass ihre Mutter absolut anders ist. Macht sich Sorgen um alles, um Dinge, an denen sie nichtmal was ändern kann (wie z.B. die Sicherheit der Bahn, mit der ich irgendwohin fahre). Und war ne Sagrotan-Mutter (also so eine, die alles was ihr Kind anfasst desinfizieren und so). Da kann man ja nichts anderes als das völlige Gegenteil werden.

Ich hab ehrlich ein ziemlich entspanntes Leben. Voll von sich-keinen-kopp-machen und zurücklehnen. Und ich erwarte auch nicht, dass mich irgendetwas mit dem problem-Ausmaß eines Meteoriten treffen wird. Denn das Leben funktioniert nicht wie eine Geschichte. Menschen glauben das nur immer.

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Written by vetaro

4. Februar 2009 um 7:21 pm

Veröffentlicht in Realität, Uncategorized

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Eine Antwort

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  1. Cooli, ich bin auch immer voll entspannt. *g*

    -bloodberry-

    5. Februar 2009 at 5:44 pm


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