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Gedanken über Diablo 3

with 2 comments

In einer gar nicht so fernen Zukunft… wird der dritte Teil des nur zu gerne fälschlicherweise Diabolo genannten Monstertötespieles erscheinen. Um sich die Zeit zu vertreiben kann man entweder Fansites aufmachen und alle Informationen, die auf Diablo3.com zu finden sind, darauf kopieren.
Man kann sich auch ein paar Gedanken für sich selbst machen.
Oder man tut so als hätte man es vergessen, damit man plötzlich freundlich vom Release des Spieles überrascht wird. Bevor ich mit Option 3 fortfahre, hier ein Paar Gedanken.

Am Wochenende, als Diablo 3 auf  der World Wide Invitational enthüllt wurde, war ich in ziemlich guter Laune. Nicht, weil ich das Spiel an sich erwartete, sondern weil ich dieses Video hier angesehen hatte. Der Aufschrei der Menge, als endlich eindeutig war, welches Spiel anzukündigen war, geht heute noch in einem Wohligen Schauer auf mich über, ich könnte es mir immer ansehen, wenn es mir schlecht geht.

Nun, und jetzt habe ich natürlich auch Wünsche für das Obama* unter den kommenden Spielen. Mal sehen…

  • Diablo 2 hatte  Charakter-Attribute für Stärke, Geschicklichkeit, Lebenspunkte und Mana. Ja genau, wer das mit WoW vergleicht, dem fällt auf: Da fehlen zwei. Magier-Attribute. Während also Barbaren freudig Stufe um Stufe ihre Stärke aufrüsten konnten und Assassinen Geschicklichkeit stärkten, standen Magier da und konnten ihre Manapunkte erhöhen.Stufe 20 ist das Maximum für Zauber in Diablo 2 – hat man viel Glück und viel Mühe reingesteckt, kann man mit ein paar Items vielleicht noch drei, vier Stufen höher kommen. Aber dann ist schluss. Der Stufe-20-Feuerball macht 50 Schaden, Ende.
    Der Barbar findet ne neue Axt und sagt: Cool, mehr Schaden.Die Zauberin findet nen neuen Stab und sagt: Toll… Äh, Nahkampfschaden? Mach ich nicht?

    Noch schlimmer ging es Totenbeschwörern, die sich auf ihre Namensgebende Aufgabe konzentrierten. Bereits der zweite Schwierigkeitsgrad war – das Wortspiel muss einfach sein – ein Alptraum für sie.

    Totenbeschwörer machen Skelette aus den Leichen besiegter Gegner. Skelette machen auf Stufe 20 irgendwie 30-irgendwas Schaden. Normale Gegner haben zuerst das 20-Fache an Lebenspunkten, und dann geht’s weiter aufwärts. Aber stärker wird der Kram des Totenbeschwörers nicht mehr.

    Das hat, wie gesagt, WoW besser gemacht: Nicht nur Attribute für mehr Mana-Regeneration, sogar ein Zauberschaden-Attribut wurde hinzugefügt. Und Begleiter von Charakteren werden – je mehr Punkte in bestimmten Attributen ihr Chef hat – auch stärker.  Das bitte übernehmen – ich bin ’n Beschwörer-Spieler, ich will mit Viecher-Beschwören was ausrichten können!

Sound: Shooooo

  • Mehr aktive Fähigkeiten. Irgendwann waren bei Diablo 2 die lustigen Anfänger-Zeiten vorbei, wo man halt mal ’n paar Punkte in so alle möglichen spannenden Skills gesteckt hat und spass hatte an all den Effekten und Wirkungen. Neue Charaktere wurden spezialisiert – Werwolf-Druiden, Schneesturm-Zauberinnen, Wurfspeer-Amazonen und Wirbelwind-Barbaren. (Von „dentisten“, Totenbeschwörern, die nur den Witz-Zauber „Zähne“ benutzen, mal ganz zu schweigen.)Noch stärker wurde das im Spiel Titan Quest ausgelebt – hier hat jede Klasse ohnehin nur drei, vier Zauber, und eine ganze Menge passive Fähigkeiten, die diese Zauber oder den Charakter an sich verbessern. Meistens greift man dann als Spieler mit immer nur einem Zauber an.

    Auch hier ist die Besserung zu sehen bei… WoW. Und noch mehr bei HdRO: Zwölf, bei manchen Klassen zwanzig Fähigkeiten, die alle Charaktere benutzen, die ihnen allen nutzen, und die nicht zu verwenden Irrsinn wäre. Ich wäre auch mit drei bis fünf in Diablo zufrieden. Hirnloses Gemetzel Ja, aber bitte – mit ner Palette an Fähigkeiten, nicht nur einer.

Zombie-Apokalypse!

  • Es hat sich ja bei Punkt 1 schon angekündigt: Beschwörer. Sollte der Hexendoktor den Totenbeschwörer verdrängen – und danach schaut’s aus – bitte lasst ihn (oder eine der anderen Klassen) ordentliche Beschwörungszauber haben, mit der man eine Privatarmee ausheben und unterstützen kann, sodass ein Charakter tatsächlich mal nicht aktiv zu Kämpfen braucht. Da fällt mir gerade ein: Mittlerweile sollte „Overlord“ billig zu haben sein: Kaufempfehlung, wenn unter 20€ – für den Preis total angemessenes Spiel.
  • Bitte damit weitermachen, was sich auch bisher schon andeutete: Neue Sachen einbringen. Der Hüter in HdRO ist ein Klassentechnischer Donnerschlag – eine Vier-Tasten-Klasse, im bestmöglichen Sinne. Ich finde, er ist Beweis genug, dass man sich immernoch wirklich innovative Sachen ausdenken kann. Also, bitte,  mehr Klassen, Gegner und Gegenden von der Sorte „So ein guter Einfall, dass die Spieler selber nicht drauf gekommen wären“.

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*Wegen der Erwartungen der Leute.

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Written by vetaro

27. Januar 2009 um 11:23 pm

Veröffentlicht in Spiele, Uncategorized

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2 Antworten

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  1. Simpel, aber trotzdem fesselnd, gute Story, einfache Bedienung, nicht zu komplex von den Skills her. Und es sollte auf Dauer auch nicht zu eintönig werden. Das fände ich gut. Wenn ich mein Hirn anstrengen möchte, gibt es dazu ja genug andere Games.

    Sel

    28. Januar 2009 at 3:27 pm

  2. Ich würde es sofort kaufen, wenn es genau so wäre, wie Diablo 2, nur eben mit besserer Grafik.
    Diablo 2 spiele ich nämlich seit Release – bis heute. 🙂

    -bloodberry-

    28. Januar 2009 at 5:03 pm


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