In der Bredouille*
Ich muss bald, bis Januar, eine Facharbeit schreiben. Heute rief meine Lehrerin an und sagte mir, dass beide von mir gewählten Fächer nicht gehen: Pädagogik und Englisch, bei beidem wurde ich rausgelost**.
Jetzt bleiben mir nun noch zwei Wahlen offen: Deutsch und Philosophie (denn in einem Fach wie Mathematik werde ich sicherlich keinen 20-Seitigen wissenschaftlichen Aufsatz schreiben).
Das Problem: Hätte ich Englisch bekommen, hätte ich eine ausführliche Symbol-Analyse im Video zu Handlebars durchgeführt.
Hätte ich Pädagogik bekommen, hätte ich mich mit der Revision von Freuds Theorien befasst, oder mit Erklärungsansätzen, wie sich psychische Störungen entwickeln.
Jetzt habe ich… praktisch nichts. Ich schätze ich bin gezwungen, irgendeine Philosophische Behauptung zu finden und dazu was zu sagen. Ich weiß aber weder, woher ich die kriege, noch wie ich eine finden soll, die ich nicht superscheisse oder langweilig finde. Ich bin da nicht besonders Hoffnungsvoll, aber wenn ihr einen Vorschlag habt: Bitte her damit!
Zukunftsblog: NATAL
Ich liebe es ja, zu raten, was Techniker erfinden werden.

YOU will believe anything they promise you!
Spiele sind da glaube ich recht vorhersehbar. Und ich hatte gerade eine Idee. Wenn das Xbox-Projekt NATAL so gut funktioniert wie es uns versprochen wurde*, dann ist eines der ersten Projekte die uns erwarten…
Ein Tanzspiel, das auf die Bewegungen des gesamten Körpers achtet. Und wenn es das gibt weiß ich bereits, was das „Through the Fire and Flames“ dieses Spieles (und dann dieser Spielereihe) wird. Natürlich das hier.
Ausserdem: Wenn es ein Ego-Kampfspiel gibt, soll es gefälligst wirklich meinen ganzen Körper erkennen. Roundhouse-Kick und so.
Und ich will endlich Geräte mit der Minority-Report-Steuerung benutzen können. Wehe die Menüs der Xbox werden anders zu bedienen sein als so:
(Das heisst: Es soll nicht nur die Position meiner Hände, sondern auch die meiner Finger nachvollziehen können)
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* Niemand glaubt das aktuell tatsächlich, aber wir tun einfach mal so als ob.**
** Habe ich schonmal erwähnt, dass sowohl die klischeehafte Rollenverteilung in der Xbox-Familie, als auch die über-Motiviertheit des Pitstop-Vaters als auch die Idee, dass die Xbox sämtliche Kleidung der Welt gespeichert hat alle meine Griesgram-Gene auf Hochtouren bringt?
Was ich als Kind nicht mit Kacke gemacht habe
Jetzt: Wie ich mal einen Bagger erhalten habe. Ausserdem: Wenig ekliges.
Sankt Martin
Meine Mutter, die ja bekanntlich Floristin ist, hat mir heute von ihrem Sankt Martinstag erzählt. Sie arbeitet in einem der örtlichen Türkenviertel (Duisburg kann sich mehrere leisten), und die Kinder, die mit Laternen durch die Straßen zogen, waren natürlich auch hauptsächlich türkisch.
Und so kamen kurz vor Ladenschluss drei türkische Penze rein, mit den bunten lampions, und fragten, ob sie singen können.
Gleichzeitig kommt der stadtbekannteste Penner überhaupt rein. Ein Mann wie ein verwahrloster Weihnachtsmann, in vielen schichten dicker Pullover, der die Zigaretten noch aus dem Bürgersteigrand holt. Er möchte nur kurz Geld gewechselt haben.
Und die muslimischen Kinder: „im Schnee, da saß ein armer Mann, hat Kleider nicht, hat Lumpen an“ – aber sowohl sie als auch der Mann verstehen – aus Jugendlichkeit oder Alkohol – die Situation nicht ganz.
Und so dreht sich der Mann um, holt seinen Geldbeutel hervor, und gibt den Kindern 1 Euro 30 oder so.
Das ist Realität. Es fühlt sich so surreal an, aber das ist eine ganz ganz beeindruckende Idee.
HdRO: Server Belegaer News
Die Rollenspielsippe Morias Garde lädt zu einem neuem Konzert ein. Am 8.11 um 19.30Uhr auf der Methel-Bühne, Auenland. Das Thema diesmal: die 70er des letzten Zeitalters. Laßt uns einen farbenfrohen Abend verbringen. http://www.morias-garde.eu/
Die Rede ist hierbei nicht vom zweiten Zeitalter, sondern von Boston, den Bee Gees, Marvin Gaye und Queen. Schade. Ich hatte bisher immer einen gewissen Respekt vor Morias Garde.
Albträume
Ich hatte heute Nacht einen Albtraum. Den Rest des Beitrags lesen »
René Walter, Thema Kurzzeitgedächtnis
Der folgende Auszug ist frei erfunden und inspiriert von diesem tatsächlichen Interview mit dem Chef von Nerdcore.
Das Prinzip Wikipedia verändert neben vielem anderen auch das Verhältnis zu uns selbst, auch indem wir das Internet zunehmend als externes Gedächtnis nutzen. Manche Leute vergessen schon, was sie vor einer Minute gemacht haben. Besteht dabei die Gefahr, dass wir uns gar nichts mehr merken können und nur noch von Idee zu Idee hechten?
Ich weiß nicht ob das schlecht ist, wenn wir unser Hirn weniger als Speicher genutzt wird, und mehr als Verbindungshersteller. Die Entwicklung geht aber doch viel weiter. Ich verfolge momentan mit Hochspannung die Entwicklung der Neurowissenschaft. Mittlerweile können die durch Gehirnmessungen das Bild, das ein Patient im Kopf hat, abbilden. Die können sein Gehirn lesen! Und über das Internet haben die ein Brain-to-Brain-Interface aufgebaut, die haben Gedanken übertragen! Unglaublich!
Habe gerade erfahren, dass die noch weit in der Zukunft liegende Erweiterung für die Xbox, mit der diese zu einer besseren Wii werden soll, auch ein neues Katamari-Spiel mit sich bringen soll. Ich bin, seit ich das Spiel wieder verkauft habe, extrem auf Entzug, das Spiel landet daher direkt auf meiner „Spiele, die ich im Stuhl wibbelnd erwarte„-Liste.
…Obwohl der da Katamari Damacy spielt, d.h. ich müsste mir das Spiel ohnehin wieder-kaufen… äh egal!
Oblivion IV
Einmal noch. Ich kann einfach nicht anders, ich muss einfach mit Oblivion abschließen. Hier kommen meine finalen Worte zu diesem wahrhaft zweitklassigen Spiel, und ein paar zu einem deutlich besseren Spiel. Den Rest des Beitrags lesen »
